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Mittwoch, 16.05.2012

Aral Mutter BP Europa SE mit erzieltem Jahresüberschuss von 354 Millionen Euro zufrieden

 

Trotz rückläufigen Kraftstoffgeschäfts, trotz hohen Preisniveaus und trotz eines harten Wettbewerbs hat BP Europe SE seinen Marktanteil von 23 Prozent gehalten



Ein Bild"Wir haben eine Spitzenposition im Mineralölsektor in Deutschland und das soll auch so bleiben", betont Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender der BP Europa SE, auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens. Dies sei BP gelungen, obwohl die Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr äußerst schwierig waren. Neben einem rückläufigen Gesamtabsatz an Mineralölprodukten bildeten der hohe Rohölpreis und die Diskussion um die Energiewende in Deutschland ein herausforderndes Marktumfeld.


Das Geschäftsergebnis des vergangenen Jahres spiegelt diese härteren Marktbedingungen wider: Die BP Europa SE, die mit insgesamt 9.602 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Polen tätig ist, hat das Jahr 2011 mit einem Überschuss von 354 Millionen Euro abgeschlossen, was nach vorliegenden Presseberichten einer Halbierung des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr entspricht, das EBITDA (kurz für: earnings before interest, taxes, depreciation, and amortization) betrug 805 Millionen Euro (Vorjahr: 1,2 Mrd; Anmerkung der Redaktion). Das Unternehmen habe angesichts schlechterer Marktbedingungen nicht erwartet, das hohe Vorjahresniveau zu halten und deshalb sei man bei BP mit dem Ergebnis zufrieden, erklärt Schmidt.


Ein BildIn Deutschland sei BP hervorragend aufgestellt: BP ist mit ihrer Marke Aral weiterhin die Nummer 1 auf dem deutschen Tankstellenmarkt. Trotz eines insgesamt rückläufigen Kraftstoffgeschäfts, trotz hohen Preisniveaus und trotz eines harten Wettbewerbs hat das Unternehmen seinen Marktanteil von 23 Prozent gehalten. Schmidt: "Darauf können wir stolz sein."


Die von der Politik geplante Markttransparenzstelle für den Tankstellenmarkt lehnt BP ab. Dadurch werden Benzin- und Dieselpreise nicht sinken. Schmidt: "Es ist ein blinder, nicht zielführender, sehr aufwändiger und kostenintensiver Aktionismus!"


Obwohl die Biobenzinsorte E10 zunächst mit großen Anlaufschwierigkeiten in den Markt trat, entscheidet sich mittlerweile jeder fünfte Tankkunde bei Aral für diese preisgünstige Benzinvariante , nicht zuletzt wegen der Preisdifferenz von vier Cent/l.(bezogen auf den Superkraftstoff E5).

(Fotos: Copyright Aral AG)

 

Montag, 14.05.2012

Neuer elektrisch beheizter Hochdruckreiniger von Kärcher

 

 

Besonders heiß, besonders sparsam


Ein BildWo Heißwasser-Hochdruckreiniger benötigt werden, Abgase aber nicht entstehen dürfen, bietet sich das neue elektrisch beheizte Modell HDS-E 8/16-4 M von Kärcher an. Es ist dank seiner neu entwickelten Boiler-Isolierung besonders energiesparend und leistet im Dauerbetrieb mit 80 °C eine sehr hohe Arbeitstemperatur. Das Gerät wurde eigens für die mobile Verwendung in geschlossenen Räumen entwickelt und kommt vor allem in Industriehallen, Werkstätten oder Badeeinrichtungen zum Einsatz (Quelle und Copyright Foto: Kaercher).

 

Freitag, 11.05.2012

Österreich: Turmöl und Turmöl-Quick-Tankstellen steigern den Sprit-Absatz im 1. Quartal um bis zu 15 %

 

 

Tankkunden bevorzugen vermehrt Diskonttankstellen – Spar-Express-Shops im Aufwärtstrend


in BildDas rund 200 Stationen umfassende Tankstellenunternehmen „Doppler Gruppe“ aus Wels blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück: Der Nettoumsatz konnte von 745,7 Mio Euro in 2010 auf nunmehr 886,9 Mio. Euro gesteigert werden. Betrieben werden Tankstellen unter den Labels BP, Shell und den Eigenmarken Turmöl sowie Turmöl Quick.

 

Ein BildAuch die vorliegenden Ergebnisse des 1. Quartals 2012 lassen Optimismus zu; besonders bei den eigenen Turmöl und Turmöl Quick Diskonttankstellen fuhr das Unternehmen Absatzzuwächse von 12 % beim Ottokraftstoff und 15 % beim Dieselkraftstoff ein. Die Welser führen diese Entwicklung auf die Spritpreisentwicklung zurück, die die österreichischen Autofahrern insbesondere seit Beginn des Jahres erheblich belasten. Viele Autofahrer schauen kritischer auf die Tankstellenpreise und entscheiden sich beim Tanken vermehrt für günstig anbietende Diskonttankstellen. Von diesem Umorientierungsprozess der Autofahrer konnten besonders die Turmöl-Tankstellen (90 Stationen) und die besonders preiswert anbietenden Turmöl-Quick-Automatentankstellen (25 Stationen) profitieren. Nach Ankündigung des Unternehmens soll die Anzahl der Turmöl-Quick-Tankstellen innerhalb der nächsten 2 Jahre um weitere 25 Tankstellen auf dann 50 Stationen verdoppelt werden.


Noch besser lief es bei den Tankstellenshops des Doppler-Unternehmens. Insgesamt 29 Tankstellen sind mit einen Spar-Express-Shop ausgerüstet, weitere 16 Shopausbauten sind geplant. Das erste Quartal des laufenden Jahres bescherte diesen Shops einen Umsatzzuwachs von rund 20 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders das Lebensmittelsegment konnte sich mit Umsatzsteigerungen im Durchschnitt von 26 % profilieren.


Neue innovative Geschäftsfelder eröffnen sich für die Doppler-Tankstellen an einigen Standorten in Form von Postpartnerschaften sowie Paketdienstleistungen über Hermes und versuchsweise einer Kooperation mit dem Textilreinigungsunternehmen Zimmermann an zunächst drei Stationen.

 

Mittwoch, 09.05.2012

Jubiläumsjahr 2012: 50 Jahre Autowaschanlage

 

Eine Erfolgsstory „Made in Augsburg“


Hand aufs Herz: Sind Ihnen die Namen Gebhard Weigele und Johann Sulzberger noch ein Begriff? Falls nicht, hier eine kleine Hilfestellung: Weigele und Sulzberger sind die Begründer der WESUMAT Autowaschanlagen GmbH, dem Hersteller der weltweit ersten „selbsttätigen Waschanlage für Kraftfahrzeuge“. Am 8. August 1962, also vor genau 50 Jahren, melden die beiden Augsburger Unternehmer ihre Erfindung zum Patent an und legen damit den Grundstein für eine Dienstleistungsbranche, in der allein in Deutschland jährlich mehr als 1,3 Milliarden Euro umgesetzt werden. Dabei schreibt sich die unternehmerische Erfolgsgeschichte der beiden Carwash-Pioniere über die Jahre bis heute fort: Nachdem WESUMAT im Jahr 2000 mit dem Waschanlagen-Hersteller California Kleindienst zur WashTec AG verschmilzt, ist Weigeles und Sulzbergers Ursprungsunternehmen heute elementarer Bestandteil des weltweit führenden Komplettanbieters für Fahrzeugwaschtechnik.


(Foto: So begann alles: Die erste vollautomatische Autowaschanlage von Wesumat kreiste noch um das Fahrzeug herum; Copyright WashTec)

 

Etwas anders als die heutigen Maschinen sieht sie schon aus, die weltweit erste automatische Kraftfahrzeug-Waschanlage aus dem Jahr 1962. Es handelt sich um eine Zweibürsten-Anlage, die während des Waschprozesses auf Schienen um das stehende Fahrzeug herumkreist. Doch die nächste Evolutionsstufe soll nicht lange auf sich warten lassen: Bereits 1963 entwickelt Kleindienst seine erste elektrisch angetriebene Drei-Bürsten-Portal-Waschanlage, deren Grunddesign im Prinzip bis heute das Erscheinungsbild von Autowaschanlagen prägt. Zwei weitere, bis heute gängige Formen der maschinellen Fahrzeugwäsche, kommen übrigens ebenfalls noch in den 60er Jahren auf den Markt: 1964 präsentiert Kleindienst seine erste Waschstraße – drei Jahre später präsentieren dieAugsburger ihre erste automatische Waschanlage für Nutzfahrzeuge.


(Foto: 1963 entwickelte Kleindienst seine erste 3-Bürsten-Anlage, deren Grunddesign bis heute erhalten ist; Copyright: WashTec)

 

Optimierungen im Bereich der PKW-Portalwaschanlagen finden in den Folgejahren vorwiegend bei der Anlagen-Ausstattung statt. So sind Waschanlagen schon bald mit integriertem Trockner erhältlich, kurz darauf folgen Innovationen wie Rad- und Unterbodenwäsche oder die ersten Lackschutzoptionen.


Seither sind es eher die gezielten Weiterentwicklungen im Detail, die in modernen Portalwaschanlagen für teils erhebliche Verbesserungen des Wasch- und Trocknungsergebnisses sorgen: Mit SofTecs® etwa entwickelt WashTec zu Beginn des neuen Jahrtausends ein Waschmaterial aus geschäumtem Polyethylen, das gegenüber herkömmlichen PE-Bürsten in Sachen Lackschonung einen echten Quantensprung bedeutet. 2010 präsentieren Weigeles und Sulzbergers Erben – unter dem WashTec-Dach werden mittlerweile auch führende Waschchemie-Produkte entwickelt – mit ShineTecs® die weltweit erste Waschchemie mit „Repair-Effekt“, die Fahrzeuglacke während der Wäsche wiederaufbereitet und damit vollkommen neuartige Glanzergebnisse erzielt.


(Foto: Auf der Interbau-Messe ein echter „Hingucker“: Kleindienst´s erste Waschanlage für Nutzfahrzeuge; Copyright: WashTec)

 

Abgeschlossen ist die Evolution der vor 50 Jahren erfundenen Auto-Waschanlage freilich noch lange nicht, wie WashTec auch in diesem Jahr beweisen wird. Anlässlich des Jubiläums haben die Augsburger 2012 zum „Carwash-Jahr der Innovationen“ ausgerufen und werden in jedem Monat bis zum Beginn der Branchen-Leitmesse „Automechanika“ eine Neuentwicklung präsentieren, die im professionellen Fahrzeug-Waschgeschäft für noch gründlichere und profitablere Ergebnisse sorgen wird (Quelle: WashTec).

 

 

Montag, 07.05.2012

Aral eröffnet in Mülheim/Ruhr 200. Autogas-Tankstelle

 

Bis zu 40 weitere Stationen bis Ende 2012 geplant – Unabhängiges Institut überwacht optimale Kraftstoff-Qualität


Deutschlands Tankstellen-Marktführer baut sein Autogas-Netz kontinuierlich aus: In Mülheim an der Ruhr eröffnete Aral Vorstand Stefan Brok die 200. Aral Tankstelle mit einer Autogaszapfsäule. Bis Ende 2012 will die blau-weiße Marke diese preisgünstige und umweltfreundlichere Alternative zu Benzin und Diesel an bis zu 40 weiteren Tankstellen anbieten. "Autogas ist der am schnellsten wachsende alternative Kraftstoff in Deutschland. Wir unterstützen diesen Trend und investieren bereits seit 2007 massiv in die nötige Infrastruktur", sagte Brok.


(Foto: Aral Chef Stefan Brok betankt bei der Eröffnung der 200. Autogas Tankstelle von Aral ein Fahrzeug; Copyright: Aral AG)

 

"Mit regelmäßigen Untersuchungen durch ein unabhängiges Institut stellen wir sicher, dass Autogas-Fahrer bei uns immer den optimalen Kraftstoff erhalten. Das entlastet nicht nur die Umwelt, sondern natürlich auch den Geldbeutel", ergänzte Brok.


Die Zahl der Autogas-Fahrzeuge in Deutschland stieg laut Kraftfahrt-Bundesamt von rund 30.000 in 2004 auf 456.252 zum 1. Januar 2012. Autogas wird in Deutschland mittlerweile an rund 6.000 Tankstellen angeboten.

  

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Sonntag, 06.05.2012

Österreich: Preiskorridor soll Spritpreiserhöhungen an langen Wochenenden verhindern

 

Wirtschaftsminister Mitterlehner leitet neue Spritpreisverordnung in die Begutachtung – Widerstand gegen diese Pläne formiert sich im Kreis der inländischen Tankstellenbetreiber



Ein BildZur Eindämmung von Preissprüngen an Österreichs Tankstellen während langer Wochenenden bzw. besonders reiseintensiver Zeiten, z. B. zu Ferienbeginn, hat das österreichische Wirtschaftsministerium einen Plan erarbeitet, der den Tankstellenbetreibern Zeitkorridore vorschreibt, zu denen die Spritpreise erhöht bzw. gesenkt werden dürfen. Danach darf der Tankstellenunternehmer bis Dienstag 12:00 Uhr den Verkaufspreis für seine Kraftstoffsorten selbst festlegen. Bis zum Mittag des darauffolgenden Tages ist es ihm freigestellt, die Abgabepreise nach unten hin anzupassen; Preissteigerungen sind währenddessen allerdings nicht mehr erlaubt.. Ab Mittwoch Mittag bis Sonntag 24:00 Uhr darf dann nicht mehr an der Preisstellschraube gedreht werden; weder Preissenkungen noch Preiserhöhungen sind nach den Plänen Mitterlehners erlaubt.


Die Philosophie, die hinter dieser neuen Spritpreisverordnung steht, erläutert Mitterlehner-Sprecherin Waltraud Kaserer in einer Presseverlautbarung dahingehend, dass die Tankstellenpächter gut beraten seien, die Preise am Dienstag nicht zu hoch anzusetzen, da sie sonst auf ihren Warenbeständen sitzen blieben und folglich weniger Geschäft machten.


Bereits zu Fronleichnam, von Mittwoch, dem 6. Juni 11.00 Uhr, bis Sonntag, dem 10. Juni 24.00 Uhr, und an den ersten beiden Ferienreisewochenenden im Sommer von Donnerstag, dem 28. Juni 11.00 Uhr, bis Sonntag, dem 1. Juli 24.00 Uhr, und von Donnerstag, dem 5. Juli 11.00 Uhr, bis zum Sonntag, dem 8. Juli 24.00 Uhr soll dieser Preiskorridor erstmals greifen.


ÖAMTC und ARBÖ begrüßen die Pläne Mitterlehners, die bis zum 25.05.2012 in der Begutachtung stehen, und kündigen an, zu prüfen, inwieweit diese Spritpreisverordnung in die gewünschte Richtung wirkt. Im Kreis der Tankstellenbetreiber formiert sich jedoch Widerstand: Mit der geplanten Verordnung sei "die österreichische Politik in der Steinzeit der Betriebswirtschaft angelangt", heißt es in einem Offenen Brief der Doppler Tankstellengruppe an Mitterlehner. Ein Bild Bernd Zierhut, Geschäftsführer der Doppler Gruppe, rechnet vor, dass mehr als 60 Prozent der Tankstellen, die in Österreich vom hiesigen Treibstoffhandel beliefert werden, ihre Kraftstoffe zu international gültigen Tagespreisen beschaffen müssen und gleichermaßen gezwungen seien, während der Zeiten der Preiskorridore tagelang einen Fixpreis zu halten.Dieses wirtschaftliche Risiko trage ausschließlich der heimische Tankstellensektor, kritisiert Zierhut.


"Fällt der Preis, müssen wir erstmalig die Kunden gesetzlich „abzocken“. Steigt der internationale Einkaufspreis, so verkaufen wir aufgrund der ohnehin angespannten Margensituation unter Einstand." , formuliert der Doppler Geschäftsführer seine Bedenken und fragt den Minister: "Dürfen wir uns in diesem Fall an das Wirtschaftsministerium als Verordnungserlasser halten?"

 

Donnerstag, 03.05.2012

Kraftstoffpreise in Deutschland - Diskussion um die Markttransparenzstelle

 

Das Pro und Contra aus der Sicht des ADAC und des Mineralöl-wirtschaftsverbandes MWV


Pro Marktbeobachtungsstelle aus Sicht des ADAC:


Der gestrige Beschluss der Bundesregierung zur Einrichtung einer Marktransparenzstelle geht nach Ansicht des ADAC in die richtige Richtung. Damit, so der Club, erhält das Bundeskartellamt weitere Möglichkeiten, Missbräuche und wettbewerbswidrige Praktiken auf dem Kraftstoffmarkt aufzudecken. Laut Kabinettsbeschluss sollen die beteiligten Unternehmen künftig verpflichtet werden, dem Kartellamt umfangreich über Einkaufs- und Verkaufspreise für Kraftstoffe Auskunft zu geben. Dadurch wird die oberste Aufsichtsbehörde künftig in die Lage versetzt, unter anderem Behinderungen freier Tankstellen aufzudecken.


Das Contra vertritt an dieser Stelle der MWV:


Das Kabinett hat sich gestern entschieden, mit der Marktbeobachtungsstelle ein teures, bürokratisches Monster zu schaffen, für das am Ende der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird – ohne dass sich für den Verbraucher an der Zapfsäule etwas ändern wird. Auf jeden einzelnen Tankstellenbetreiber werden zusätzliche Kosten zukommen, die letztlich weiter preistreibend wirken. Mit anderen Worten: „Das, was Herr Rösler vorgeschlagen hat, ist schlicht und einfach kontraproduktiv. Gerade im Interesse unserer Kunden muss ich die Idee der FDP ablehnen. Die neue Super-Behörde ändert doch rein gar nichts an der Tatsache, dass in erster Linie steigende Ölpreise für die aktuelle Entwicklung auf dem Tankstellenmarkt verantwortlich sind“, so Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes.


Transparenz im Sinne des hohen Informationsbedürfnisses unserer Kunden prägt den Markt und ist eine Selbstverständlichkeit. Dafür bedarf es keines neuen Gesetzes“. In keiner anderen Branche gibt es eine vergleichbare Preis-Transparenz. Unternehmen veröffentlichen bereits heute ihre Tankstellenpreise im Internet. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung sieht das Gesetz jedoch einen für jeden Kunden in elektronischer Form zugänglichen Preisvergleich für sämtliche Tankstellen in seiner Umgebung überhaupt nicht vor. Nur dies wäre nach Ansicht von Picard ein Mehrwert für die Verbraucher.


Der Vorschlag der FDP schießt allerdings weit über das Ziel hinaus. Es sollen nicht nur die Tankstellenpreise erfasst werden, sondern auch die Volumina jeder einzelnen Tankwagenlieferung für jede einzelne Kraftstoffsorte an jede der rund 14.700 Tankstellen. Zu jeder Tankwagenlieferung soll darüber hinaus der jeweilige Einkaufspreis erfasst werden. Insgesamt müssten mehr als 1 Million Daten pro Tag erhoben, gespeichert und verarbeitet werden.

 

Rösler: Markttransparenzstelle stärkt Wettbewerb auf den Kraftstoffmärkten

 

Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministers zum gestrigen Kabinettsbeschluss

 

Das Bundeskabinett hat gestern den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgelegten Entwurf für ein Gesetz zur Einrichtung einer Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt beschlossen. Die Markttransparenzstelle erhält u. a. wegen der unbefriedigenden Wettbewerbssituation auf den Kraftstoffmärkten die Aufgabe, die Ein- und Verkaufspreise für Benzin und Diesel zu erheben und auszuwerten.


Ein Bild Bundesminister Rösler: "Den Ärger der Autofahrerinnen und Autofahrer über das Auf und Ab der Benzinpreise kann ich sehr gut nachvollziehen. Es ist für sie überhaupt nicht mehr ersichtlich, wie die Preise zustande kommen. Deshalb wollen wir Transparenz und Wettbewerb stärken. Durch die Erhebung der Ein- und Verkaufspreise für Benzin und Diesel wird die Markttransparenzstelle dazu beitragen, dass die Preisbildung durchsichtiger wird und die Kartellbehörden eine verbesserte Datengrundlage erhalten. Damit können die Kartellbehörden Anhaltspunkte für etwaige Verstöße besser finden sowie missbräuchliches Verhalten der großen Mineralölkonzerne leichter aufdecken und verfolgen. Das wird die Position der mittelständischen freien Tankstellen verbessern und den Wettbewerb stärken - im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher.


Als Bundeswirtschaftsminister geht es mir selbstverständlich auch darum, die Wirtschaft möglichst vor unnötigen bürokratischen Mehrbelastungen zu bewahren. Das haben wir im Gesetzentwurf berücksichtigt."


Die Markttransparenzstelle kann genau vorgeben, in welcher Form die Preisangaben gemacht werden müssen. Für die Eingabe der Angaben soll eine Internetplattform eingerichtet werden. Unnötige bürokratische Mehrbelastungen der Wirtschaft durch die Preismeldepflicht entstehen nicht. Große Tankstellen müssen ihre Preise schon heute an die Konzernzentralen melden. Für sie entsteht daher kein Mehraufwand. Kleine und mittlere Unternehmen können von der Meldepflicht im Kraftstoffbereich ausgenommen werden. Die wöchentlich zu meldenden Daten sind nur für die Behörden bestimmt und sollen nicht veröffentlicht werden (Quelle: BMWI).

 

Mittwoch, 02.05.2012

Mehr Sicherheit an der Tankstelle - Westfalen AG reagiert auf die steigende Anzahl von Tankstellenüberfällen

 

Mobiler Alarmknopf an Westfalen- und Markant-Stationen soll Personal und Kunden vor Überfällen schützen


Angesichts zahlreicher Tankstellenüberfälle in ihrem Netz rüstet die Westfalen AG ihre Stationen mit mobilen Alarmknöpfen aus. Das kleine Gerät mit drei Zentimetern Durchmesser wird von den Mitarbeitern an einem Umhängeband getragen. Mit dem Druck auf die Tasten des Geräts wird ein Signal per Funk an die Notrufzentrale der Tankstelle und von dort aus per Telefonleitung an den Sicherheitsdienst weitergeleitet. Dieser alarmiert die Polizei. Der Vorteil des Systems: Im Gegensatz zum fest installierten Alarmknopf können die Mitarbeiter der Station den Notruf überall auf dem Tankstellengelände auslösen. »Mit dem neuen Alarmknopf schaffen wir mehr Sicherheit für Gäste und Tankstellen-Mitarbeiter«, betont Reiner Ropohl, Generalbevollmächtigter des Tankstellen-Betreibers aus Münster. Vom Erfolg ist er überzeugt: Nach einem Feldversuch an der Bonner Westfalen-Tankstelle sei diese bis heute nicht mehr überfallen worden. Die Westfalen AG wird ihre 260 Stationen in Nordwestdeutschland bis Ende April mit dem neuen System ausstatten und investiert dafür 100000 Euro.


Ein Bild

 

(Foto: An den Westfalen- und Markant-Tankstellen werden derzeit mobile Alarmknöpfe eingeführt. Damit können die Mitarbeiter bei einem Überfall ortsunabhängig einen Notruf auslösen; Copyright: Westfalen AG)

 

Der mobile Alarmknopf ist eingebettet in das umfassende Sicherheitskonzept der Westfalen- und Markant-Tankstellen. So besitzen fast alle Stationen auch einen stationären Alarmknopf unter der Kassentheke, Videoüberwachung und die Möglichkeit zur Einrichtung eines Nachtschalters. Darüber hinaus werden die Tankstellen-Mitarbeiter regelmäßig zum Verhalten bei Überfällen geschult (Quelle: Westfalen AG).

 

 

 

Samstag, 28.04.2012

Eine Tankstellenkette ist Deutschlands größter Coffee-to-go-Anbieter

  

Täglich mehr als 80.000 Kaffeekunden bei Aral



Das nächste Kapitel einer Erfolgsgeschichte: Aral hat im Jahr 2011 seine Position als größter Coffee-to-go-Anbieter Deutschlands bei steigenden Umsätzen und Absatzzahlen ausgebaut. Erstmals übertraf die blau-weiße Marke die 40-Millionen-Euro-Grenze und setzte insgesamt 41,4 Millionen Euro mit Kaffee, Milchkaffee, Latte Macchiato und Co. um. Das entspricht einem Wachstum von rund sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr an den rund 1.070 unternehmenseigenen Tankstellen mit PetitBistro.


Im achten Jahr in Folge verbuchte der Tankstellen-Marktführer damit einen deutlichen Zuwachs. Im laufenden Jahr will Aral eine weitere Schallmauer durchbrechen. "Im Jahr 2011 haben wir mit 29.6 Millionen verkauften Kaffees die 30-Millionen-Marke nur knapp verpasst. Das wollen wir jetzt nachholen und nach einem erfolgreichen ersten Quartal sind wir sehr zuversichtlich, dass wir im Jahr 2012 unser Wachstum fortsetzen können", sagt Matthias Pape, bei Aral für das Kaffeegeschäft verantwortlich.


Mehr als 80.000 Kunden entscheiden sich täglich für einen Kaffee oder eine Kaffeespezialität und sorgen damit für einen Absatz von rund 25.000 Litern Kaffee. Damit wuchs die Fangemeinde des Coffee-to-go von der Aral Tankstelle innerhalb von nur zwei Jahren um rund ein Drittel.


Inzwischen versorgt sich somit jeder zwölfte Kunde mit einem Wachmacher vor der Arbeit, einer Kaffeespezialität auf dem Weg in den Feierabend oder einem ersten Genuss auf Reisen. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen nach wie vor ein schwarzer Kaffee oder ein Kaffee mit Milch und/oder Zucker. Sie machen knapp drei Viertel der Umsätze bei Aral aus. Dennoch wächst die Zahl der Kunden, die sich immer häufiger für eine Spezialität entscheiden. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Umsatz mit Cappucino, Milchkaffee, Latte Macchiato oder Espresso um 13 Prozent.


(Foto: Immer Mehr Kunden geniessen Ihren Kaffee bei Aral; Copyright: Aral AG)

 

Jeder vierte bei Aral verkaufte Kaffee gehört zur Produktgruppe der Spezialitäten. Erste Ergebnisse der großen Kaffee-Studie 2012, die Aral im Juni vorstellen wird, zeigen, dass Autofahrer am Coffee-to-go von der Tankstelle vor allem die schnelle Verfügbarkeit kombiniert mit hoher Qualität schätzen.


"Die Ergebnisse bestätigen unsere Strategie, denn wir mahlen die Kaffeebohnen ganz frisch und verwenden nur frische Milch statt Pulver. Dieser Qualitätsvorsprung wird von den Kaffeetrinkern honoriert", erklärt Pape.


Darüber hinaus interessieren sich auch immer mehr Konsumenten für einen nachhaltigen Anbau des Kaffees und eine faire Entlohnung der Menschen, die mit dem Anbau und der Weiterverarbeitung ihren Lebensunterhalt sichern. Auch hier nimmt Aral eine Vorreiterrolle ein, denn bereits seit 2009 stammen die jährlich benötigten 300 Tonnen Kaffeebohnen aus kontrolliertem Anbau und tragen das Siegel UTZ certified.


Als Deutschlands größter Coffee-to-go-Anbieter festigte Aral zudem seine Position in der Verkehrs- und Systemgastronomie. Mit einem Umsatz von 175,1 Millionen Euro im Bereich Food Service einschließlich Heißgetränke belegt Aral unter den Verkehrsgastronomen den vierten Platz. In der Systemgastronomie machte das Unternehmen sogar einen Platz gut und kletterte auf Rang acht (Quelle: Aral AG).

 

 

Donnerstag, 26.04.2012

Potentielle Kaufinteressenten stellen hohe Ansprüche an Elektroautos

 

Studie der GfK zu Erwartungen an Elektrofahrzeuge

 

Auch wenn ungefähr jeder vierte deutsche Autofahrer (11 Mio.) darüber nachdenkt, beim nächsten Autokauf ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug in die Überlegung miteinzubeziehen, ist eine Anschaffung eines Elektromobils allerdings erst mittelfristig in drei bis zehn Jahren geplant. Die potentiellen Käufer sehen derzeit noch Defizite bezüglich Reichweite und Geschwindigkeit bei dieser neuen Antriebstechnologie, zeigt eine aktuelle Studie der GfK auf. Die Kaufbereitschaft für teilweise oder komplett elektrisch angetriebene Autos ist seit dem Jahr 2011 von 10 % auf nunmehr 25 % gestiegen.


Ein Bild

(Foto: Beispiel Westfalen AG – Stromtankstelle in Dülmen – Die Tankstellenketten beginnen, sich sich auf die Elektroenergie als Fahrzeugantrieb technisch einzustellen (Copyright Westfalen AG)

 

Während die Kaufbereitschaft für Elektroautos steigt, kann das derzeit vorhandene Angebot die hohen Erwartungen der potenziellen Käufer nicht befriedigen. Rund 60 Prozent der Interessierten fordern eine Mindest-reichweite von mehr als 400 Kilometern, die mit einer Batterieladung zurückgelegt werden kann. Und das obwohl die Mehrheit der potenziellen Käufer das Elektroauto vorwiegend im Innenstadtverkehr sowie für die tägliche Fahrt zur Arbeit nutzen würde.


Neben der Reichweite haben die Autokäufer auch bei der Geschwindigkeit konkrete Wünsche und fordern zunehmend schnellere Elektrofahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von mindestens 150 km/h. Für die Automobilhersteller ist es daher aus heutiger Sicht noch ein weiter Weg, bis Preis, Batteriekapazität und Leistung der Elektrofahrzeuge das geforderte Niveau erreichen − das Interesse der Deutschen für die neue Technik ist jedenfalls geweckt. (Quelle: GfK SE, Corporate Communications)

 

Dienstag, 24.04.2012

Sonax Lackpflege-Innovationen mit Hybrid-Formel

 

Sonax zündet die nächste Entwicklungsstufe in der Lackpflegetechnologie: Die neuen Sonax Xtreme-Produkte mit „Hybrid Net Protection Technology“: Sonax Xtreme Brilliant Wax 1 ist für die reine Lackkonservierung konzipiert, mit Sonax Xtreme Polish+Wax 2 und Sonax Xtreme Polish+Wax 3 lassen sich leicht beanspruchte und stark verwitterte Lacke perfekt aufwerten


Ein BildSonax liefert die drei Produkte der Xtreme-Lackpflegeserie bereits seit einigen Tagen in komplett überarbeiteter Form im Markt aus – die Fortschritte bei den Pflegeeigenschaften sind sicht- und fühlbar. Allen Produkten gemeinsam ist die einfache und mühelose Verarbeitung und die vom Sonax Entwicklungsteam weiterentwickelte Konservierungsformel „Hybrid Net Protection Technology“. Der Begriff Hybrid beschreibt das Zusammenwirken leistungsfähiger anorganischer und organischer Komponenten. In den neuen Lackpflegeprodukten der Xtreme-Serie verknüpfen sich diese zu einem stabilen, standfesten und witterungsbeständigen Netz, das einen optimalen Schutzschild für den Lack bildet – eine Technologie, die klassischen Verfahren auf reiner Wachsbasis deutlich überlegen ist.


(Foto: „Hybrid Net Protection Technology“ von Sonax: Das Zusammenwirken spezieller anorganischer und organischer Komponenten bewirkt in den Produkten der Xtreme-Lackpflegeserie ein standfestes und witterungsbeständiges Netz, das einen optimalen Schutzschild für den Lack bildet)

 

Die behandelte Oberfläche besticht durch eine sanfte Glätte, einen brillanten Tiefenglanz und einen bemerkenswerten Wasser-Abperl-Effekt. Sonax Xtreme Brilliant Wax 1 enthält keine Schleifmittel, die aufgetragene Hybrid Net Protection-Schicht erzeugt nach dem einfachen Auspolieren einen satten Glanz und bietet lang anhaltenden Schutz.


Wenn der Lack zwar neuwertig ist, aber durch starke Beanspruchung oder längere „Pflegepausen“ bereits leicht matt wirkt, ist eine „sanfte“ Behandlung mit der milden Politur Sonax Xtreme Polish+Wax 2 ideal. Mikrofeine Schleifmittel glätten die haarfeinen Kratzer, die dauerhafte Konservierung wird auch hier durch die neue Hybrid Net Protection-Formel erreicht. Das schafft schon bei einmaligem Auftragen eine für Wasser und Luft schwer zu durchbrechende Barriere. Bei stark ergrauten und verwitterten Lacken müssen hochwirksame Schleifzusätze die zerstörte oberste Mikro-Lackschicht ablösen. Dafür sorgt Sonax Xtreme Polish+Wax 3. Schon eine einzige Anwendung bringt Farbe und Tiefenglanz zurück und macht den Lack „wie neu“. Das Produkt enthält bereits eine Grundkonservierung – für den optimalen Lackschutz empfiehlt sich jedoch die anschließende Lackkonservierung mit Sonax Xtreme Brilliant Wax 1 (Quelle und Bildmaterial: Sonax).

 

 

Montag, 23.04.2012

Freie Fahrt für die Energiewende: Wind-Wasserstoff erstmalig an der Tankstelle verfügbar

 

Das ENERTRAG-Hybridkraftwerk in Prenzlau liefert ab sofort grünen Wasserstoff an TOTAL Tankstellen in Berlin. Damit fahren Fahrzeuge des von der Bundesregierung geförderten Wasserstoffprojekts CEP (Clean Energy Partnership) künftig auch mit umweltfreundlichem Kraftstoff aus Windenergie


Wind-Wasserstoff gilt als wichtiges Element der Energiewende. Die Windenergie spaltet Wasser in Sauer- und Wasserstoff. Dieser grün hergestellte Wasserstoff dient als Speicher von Strom, der bei zu starkem Windaufkommen nicht ins Netz eingespeist werden kann. Die Nutzung von Wind-Wasserstoff im Verkehrsbereich ermöglicht den Einsatz reichweitenstarker Elektrofahrzeuge ohne Emissionen. Deutschland belegt mit Berlin als Hauptstadt der Wasserstoff-Mobilität auch international einen Spitzenplatz auf diesem Gebiet.


Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, erklärte anlässlich der Erstbetankung eines Brennstoffzellenautos mit Wind-Wasserstoff an der TOTAL Tankstelle Heidestraße in Berlin-Mitte: „Ich freue mich sehr darüber, dass grüner Wind-Wasserstoff aus Brandenburg hier in der Bundeshauptstadt an die Tankstelle kommt. Dies zeigt: Es ist also möglich, Kraftstoff für emissionsfreie Mobilität direkt in Deutschland herzustellen!“

 


(v.l.n.r Hans-Christian Gützkow, Geschäftsführer TOTAL Deutschland GmbH; Werner Diwald Vorstand ENERTRAG AG; Patrick Schnell, Vorsitzender Clean Energy Partnership (CEP); Dirk Inger, Leiter Unterabteilung Erneuerbare Energien im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung; Horst Schauerte, Leiter der Abteilung Fahrzeugmanagement (BVG); Berthold Goeke, Leiter Unterabteilung Erneuerbare Energien im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)

 

Im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) sind über 50 Brennstoffzellenfahrzeuge berlinweit in Betrieb. Wasserstoffautos erzeugen im Betrieb kein CO2, weil sie elektrisch fahren – je nach Modell bei Reichweiten von über 500 Kilometern. Der Tankvorgang ist mit dem bei konventionellen Kraftstoffen gewohnten vergleichbar und dauert nur wenige Minuten.


Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium: „Ich begrüße es sehr, dass sich die CEP das Ziel gesetzt hat, bis Ende 2012 bereits eine Flotte von 100 Fahrzeugen mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb unter Alltagsbedingungen zu testen. Auch die erforderliche Tankstelleninfrastruktur werden wir gemeinsam mit der Wirtschaft Schritt für Schritt ausbauen. Elektromobilität muss mit erneuerbaren Energien gekoppelt sein – deshalb ist die heute vorgestellte Kombination so zukunftsweisend.“


ENERTRAG-Vorstand Werner Diwald sagte: „Das ENERTRAG-Hybridkraftwerk speichert Erneuerbare Energie. Statt Windenergieanlagen zu stoppen, wenn sie zu viel Strom produzieren, stellen wir mit dem bedarfsgerecht erzeugten Strom grünen Wasserstoff her. Dieser kann flexibel genau dann und dort verbraucht werden, wo er gebraucht wird. Damit schlagen wir eine Brücke zwischen erneuerbaren Energien und dem Verkehrssektor. Der Kreislauf für eine emissionsfreie Mobilität schließt sich!“


TOTAL Deutschland-Geschäftsführer Hans-Christian Gützkow sprach bei der Erstanlieferung von Wasserstoff aus Prenzlau von einem wichtigen Meilenstein: "Seit etwa 10 Jahren bereits engagiert sich TOTAL in Berlin in der Erforschung von Wasserstoff als Kraftstoff. Mit dem Hybridkraftwerk bringen wir grünen Wasserstoff an die Tankstelle. So entsteht saubere Mobilität ohne CO2-Emissionen!"


Den gasförmigen Wasserstoff aus dem Hybridkraftwerk in der Uckermark liefern Tanklastzüge nach Berlin. ENERTRAG und TOTAL sind Vorreiter im Bereich Windwasserstoff und haben für ihr Engagement 2011 den Deutsch-französischen Wirtschaftspreis erhalten (Quelleund Copyright Foto: Deutsche Total).