Montag, 09.01.2012
In eigener Sache
Liebe Leser,
ich wünsche Ihnen ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012. Sie erwarten an dieser Stelle stets die aktuellsten Meldungen aus dem Tankstellen- und Shopgeschäft und ich denke, dass diese Webseite Sie schon seit Jahren umfassend mit den Informationen versorgt, die Ihnen einen guten Überblick über unsere Branche verschaffen. Dies wird auch in Zukunft so sein!
Leider verzögert sich die Wiederaufnahme meiner Berichterstattung nach der Weihnachtspause noch etwas, da mein Arzt mir im Nachgang einer gut verlaufenden Augen-OP die Arbeit am Computer derzeit noch untersagt. Ich hoffe sehr auf Ihr Verständnis und versichere Ihnen, in Kürze wieder wie gewohnt das tägliche Update der Branchenneuigkeiten frei Haus zu liefern.
Herzlichst Ihr
Dirk Kunter
Mittwoch, 07.12.2011
MWV-Stellungnahme zum Urteil des Bundesgerichtshofs zum Tankstellenmarkt
Vor dem Bundesgerichtshof wurde gestern eine Rechtsbeschwerde des Bundeskartellamtes mündlich verhandelt. Der zu Grunde liegende Fall wurde an das Oberlandesgericht Düsseldorf zur erneuten Beratung zurückverwiesen. „Wir begrüßen, dass der Bundesgerichtshof Grundsätze formuliert hat, wie die Wettbewerbskriterien auf dem Tankstellenmarkt zu beurteilen sind“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirt-schaftsverbandes (MWV) Dr. Klaus Picard.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf wird den Fall jetzt unter Beachtung der Vorgaben des BGH erneut zu entscheiden haben. „Diesem Verfahren blicken wir zuversichtlich entgegen, denn das OLG Düsseldorf hatte nach eingehender Prüfung bereits im vergangenen Jahr festge-stellt, dass auf dem deutschen Tankstellenmarkt wesentlicher Wettbewerb herrscht und das es kein marktbeherrschendes Oligopol gibt. Das wird auch die neuerliche Prüfung durch das OLG Düsseldorf ergeben“, sagte Dr. Klaus Picard.
Das Kartellamt stellt seit Jahren Behauptungen in den Raum, für die es jeden Beweis schuldig bleibt. Zugleich betont das Bundeskartellamt aber auch, das Verhalten der Mineralölunter-nehmen sei in allen Punkten erlaubt. „Tatsachenwahrheit ist: Auf dem Tankstellenmarkt in Deutschland herrscht intensiver Wettbewerb. Bei seinen kritischen Äußerungen zu unserer Branche übersieht der Präsident des Amtes, dass die Benzinpreise in Deutschland mit zu den niedrigsten in Europa gehören. Das ändert sich erst, wenn die staatlichen Steuern draufge-schlagen werden“, erklärte Picard (Quelle MWV).
Weitere Informationen zu dem Hintergrund: Total und das Kartellamt streiten sich vor dem BGH über das Verbot der Übernahme von OMV-Tankstellen durch den französischen Ölkonzern
Österreich: OMV-Pläne sehen Rückzug aus dem Tankstellengeschäft in Kroatien und Bosnien-Herzegowina vor
Weitere Tankstellenschließungen in den europäischen OMV-Netzen derzeit nicht vorgesehen
Bereits im Herbst gab der österreichische Ölkonzern OMV seine neue Geschäftsstrategie bekannt, die eine schrittweise Verschiebung des Anteils von Raffinerien und Marketing am Gesamtportfolio in Richtung Exploration und Produktion sowie Gas und Power OMV beinhaltet. Dieser neuen Ausrichtung folgend, gingen Beobachter schon seinerzeit davon aus, dass sich OMV von einer Reihe von Tankstellen trennen wird. Nach eigenen Angaben wird OMV sich im Tankstellen- und Kundengeschäft weiter auf jene Märkte fokussieren, bei denen die Versorgungs-Integration sichergestellt ist. Kroatien und Bosnien-Herzegowina seien nicht optimal an die OMV Lieferkette angeschlossen, was jetzt dazu führe, die Veräußerungsoptionen dieser beiden Tochtergesellschaften zu prüfen, erklärt das Unternehmen der Presse. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass OMV ihr Tankstellengeschäft in Tschechien neu strukturieren wird, im Zuge dessen auch Tankstellenverkäufe nicht ausgeschlossen werden.
OMV ist seit 1992 in Kroatien im Tankstellen- und Kundengeschäft aktiv. OMV Hrvatska d.o.o beschäftigt an ihrem Unternehmenssitz in Zagreb 70 Mitarbeiter. Mit ihren 63 kroatischen Tankstellen hält OMV derzeit einen Marktanteil von rund 13 Prozent. In Bosnien-Herzegowina ist OMV seit 2001 ebenfalls im Tankstellen- und Kundengeschäft tätig. In der Zentrale der OMV BH d.o.o in Sarajevo arbeiten 23 Mitarbeiter. Die 28 Tankstellen in Bosnien-Herzegowina bedeuten einen Marktanteil von rund 8 Prozent.
In den nächsten Monaten wird OMV Gespräche mit potenziellen Interessenten aufnehmen, mit dem Ziel, dass die Gesellschaften Kroatien und Bosnien-Herzegowina in bisherigem Umfang weiter betreiben werden können. Auch wenn das Unternehmen begonnen hat, die Struktur des gesamten Veräußerungspotenzials im Geschäftsbereich Raffinerien und Marketing festzulegen, welches sich bis zum Jahr 2014 auf bis zu EUR 1 Mrd belaufen soll und die Reduktion von Raffineriekapazitäten und Marketing-Assets vorsieht, seien derzeit keine weiteren Marktaustritte aus Ländern mit OMV Tankstellen geplant, so OMV in einer aktuellen Presseerklärung.
Dienstag, 06.12.2011
Total und das Kartellamt streiten sich vor dem BGH über das Verbot der Übernahme von OMV-Tankstellen durch den französischen Ölkonzern
Urteil könnte wegweisende Wirkung haben auf zukünftige Tankstellenübernahmeplanungen
Heute beginnt vor dem Bundesgerichtshof eine Verhandlung, deren Ergebnis für die Sortierung der Kräfte auf dem deutschen Tankstellenmarkt von wegweisender Wirkung sein könnte. Im Jahre 2009 untersagte das Bundeskartellamt die Übernahme von knapp 60 Tankstellen der österreichischen OMV durch die französische Total in den Bundesländern Sachsen und Thüringen. Im Zuge der Neuordnung ihres Tankstellengeschäftes in Deutschland, wollte sich die OMV aus den Märkten in den ostdeutschen Gebieten zurückziehen und fand in Total einen Käuferinteressenten für die Stationen dort. Das Bundeskartellamt, mit der Angst vor oligopolistischen Strukturen im deutschen Tankstellensektor vor Augen, untersagte seinerzeit diesen Deal, weil es weitere Wettbewerbseinschränkungen befürchtete. Ob dieser Eingriff der Wettbewerbshüter rechtens ist, wird von heute an höchstrichterlich geklärt.
Das Urteil dürfte den Weg vorgeben darüber, wie zukünftig die Mineralölkonzerne ihre Netze auf dem bundesdeutschen Tankstellenmarkt umstrukturieren können. Die Einflussnahme der Kartellwächter ist den Konzernen schon in jüngster Vergangenheit sauer aufgestoßen; man denke nur an die Behinderungen der Netzumbaumaßnahmen im Zuge der Übernahmen der Aral-Tankstellen durch den BP-Konzern und der Dea-Stationen durch Shell. Damals mußte BP beispielsweise eine nicht unerhebliche Anzahl von Aral-Tankstellen an den polnischen Orlen-Konzern und der österreichischen OMV abtreten, damit das Bundeskartellamt die Weichen für die Aral/BP-Fusion auf grün stellte.
Red Bull Racing Formel-1-Team will mit Sonax glänzen
Red Bull Racing – das Team von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel – und Sonax, führender Hersteller von Autopflegeprodukten, gehen in Zukunft gemeinsame Wege
Das Red Bull Racing-Team ist unangefochten die Nr.1 in der Königsklasse des Motorsports. Sonax ist Marktführer bei Autopflegeprodukten in Deutschland und einer der weltweit führenden Hersteller. Zum Abschluss der aktuellen Formel-1-Saison besiegelten Sonax und das Red Bull Racing-Team ihre zukünftige Zusammenarbeit. Sonax ist ab sofort „Official Supplier“ des Teams und sorgt für das perfekte Erscheinungsbild der Boliden von Sebastian Vettel und Mark Webber sowie des gesamten Fuhrparks des amtierenden Weltmeisterteams.
Spitzenprodukte und zahlreiche Partnerschaften mit Top-Teams des internationalen Motorsports haben dem Autopflegespezialisten zu weltweiter Bekanntheit verholfen – die letzten neun Jahre als „Official Supplier“ an der Seite von Vodafone McLaren-Mercedes. Durch die Partnerschaft mit Red Bull Racing setzt Sonax das Engagement in der Formel 1 fort.

(Foto: Die Sonax GmbH ist Marktführer bei Autopflegeprodukten in Deutschland und eines der international führenden Unternehmen in diesem Bereich. Die Marke ist weltweit in über 100 Ländern vertreten)
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Red Bull Racing“, erklärt Manfred Hoffmann, Inhaber und Geschäftsführer der Sonax GmbH. „Uns verbindet mehr als die Leidenschaft zum Motorsport und zum Automobil. Der Lifestyle-Charakter und die Innovationsstärke der Marke Red Bull begeistern junge Zielgruppen, die auch für Sonax verstärkt im Mittelpunkt der Ansprache stehen. Die Partnerschaft mit Red Bull Racing bringt die Marke auch vielen jungen Fans näher.“ Sonax genieße hohen Zuspruch unter den Motorsport-Fans, die ihre Fahrzeuge besonders intensiv pflegen, so Manfred Hoffmann weiter. „Die Kooperation der Nr.1 im Motorsport mit der Nr.1 in der Autopflege wird aber auch weiterhin die langjährigen Sonax Kunden unter den Motorsport-Fans darin bestätigen, auf die richtige Marke zu vertrauen.“ (Quelle und Foto: Sonax)
Montag, 05.12.2011
Kein Sommerloch beim Eisumsatz - auch wenn die Sonne nicht scheint
Mars Ice Cream Klassiker im Shopgeschäft und Impulskanal auch 2011 mit Umsatzhoch
Wie das Unternehmen Mars miiteilt, ist Mars Ice Cream seit nun über 3 Jahren die Nummer 2 der Markenhersteller bei den Eis-Multipacks.(1) In diesem Segment verzeichnet Mars 2011 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzzuwachs von +19%, während der Gesamtmarkt um lediglich +7% zulegen konnte.(2) Im Vergleich zu 2010 legte die Eisvariante von MARS um +18% und SNICKERS um +34% zu.(3) Mit neuer Rezeptur und Verpackung ging TWIX Ice Cream trotz trüben Sommers 2011 im LEH auf die Überholspur. Die Marke startete mit einem Umsatzzuwachs von +27% zum Vorjahr durch.3 Mit 14% Umsatzplus im Vergleich zu 2010 entwickelten sich die BOUNTY Ice Cream Multipackungen doppelt so stark wie der Markt.(3)Der Erfolg zeige, dass sich die Shopbetreiber auf große Marken verlassen können, auch unabhängig der Saison.

Besonders wachstumsstark zeigten sich die Einzelriegel aus dem Haus Mars, die an der Kasse platziert waren. Mit ihnen konnten die Shopbetreiber 2011 stark punkten und vermehrt Spontankäufe anregen. Den deutlichen Wachstumskurs seit ihrer Einführung werden die Einzelriegel auch 2012 beibehalten, ist Mars überzeugt.
Eisgenuss spontan - Mars Ice Cream auch im Impulskanal erfolgreich
Das Jahr 2011 begann auch für die Impuls-Eisbranche mit enormen Wachstumsschüben von bis zu 23%, die aus dem sommerlichen April und Mai kamen.(4) Der erarbeitete Vorsprung war jedoch durch den anschließend ausbleibenden Sommer und das herbstliche Wetter schnell verflogen (-50% Umsatzrückgang Impulseis im Juli).(5) Für die Eis Marken von Mars Chocolate ist jedoch das ganze Jahr Saison. Deshalb konnten sie erfolgreich gegen einen (bis heute anhaltenden) Umsatz-Rückgang von -5% im gesamten Tankstellenmarkt punkten.(6) Besonders erfolgreich entwickelten sich die Stieleisvarianten. SNICKERS Stieleis wuchs um +28%, BOUNTY um +11% und MARS Stieleis mit einem Plus von 3% zum Vorjahr.(7) Der Erfolg zeigt: Die Kombination aus den typischen Markenzutaten sowie einer schokoladigen Ummantelung ist nicht nur in der heißen Jahreszeit ein begehrter Klassiker, sondern bietet auch an kühleren Tagen den gewünschten Genussmoment.
Eiskalt durchstarten mit Mars Ice Cream in 2012
Das A und O für Umsatzpotenzial im Shopgeschäft ist und bleibt dabei Aufmerksamkeit. Ab 2012 werden Verbraucher ihre Lieblingseisriegel aus dem Hause Mars Chocolate durch neue Verpackungs-Designs noch schneller in den Truhen finden. Der Fokus liegt dabei auf klaren Strukturen, großen Logos und optimalem Transfer der Dachmarke auf das Eisprodukt zum Beispiel durch konsistente Farbgestaltung und wiedererkennbare Markenelemente.
Dem Umsatzpotenzial dient auch die verbrauchergerechte Orientierung auf Premiumprodukte und Natürlichkeit der Mars Ice Cream Marken. Dabei werden die 500ml Becher der Marken MARS und SNICKERS eine herausragende Rolle spielen, mit besten Zutaten sowie raffinierten Rezepturen und Kombinationen wie z.B. den schokolierten Erdnüssen im 500ml SNICKERS Becher höchsten Genuss bieten. Damit dieser ungetrübt bleibt, enthält kein Marken-Produkt aus dem Hause Mars Farb- oder Aromastoffe und es wird auf künstliche Konservierungsstoffe verzichtet, kündigt der Hersteller an (Quelle und Foto: Mars).
(1)Quelle: IRI, LEH Total >200qm, Multipackungen Markenhersteller, Umsatz in € YTD Oktober 2011;
(2)Quelle: IRI, LEH Total >200qm, Multipackungen vs. Multipackungen Mars Inc, Umsatz in €, YTD Oktober 2011 vs. Vorjahr;
(3)Quelle: IRI, LEH, Umsatz Mars, Snickers, Bounty, Twix Multipackungen in € YTD Oktober 2011 vs. Vorjahr;
(4)Quelle: IRI, Tankstellen, Umsatz Impulseis, April 2011 vs. 2010;
(5)Quelle: IRI, Tankstellen, Impulseis, Umsatz in €, Juli 2011 vs. Juli 2010;
(6)Quelle: IRI, Tankstellen, Absatz, Impulseis, YTD Oktober 2011 vs. Vorjahr;
(7)Quelle: IRI, Tankstellen, Absatz, Mars Inc. Stieleis, YTD Oktober 2011 vs. Vorjahr;
Sonntag, 04.12.2011
Schöpfungsgeschichte - Eine Tankstelle entsteht - Teil 1: Am Anfang steht die Idee
Lassen Sie mich vorab erläutern, dass die Geschichte in dieser kleinen Entstehungsgeschichte einer Tankstelle frei erfunden ist, sich aber so oder so ähnlich jeden Tag abspielen kann. Gründen wir bevor unsere Geschichte beginnt noch kurz eine Mustertankstellengesellschaft und nennen sie "Tanke AG". Diese Firma betreibt ein recht großes Tankstellennetz in Deutschland. In Musterstadt gehört der "Tanke AG" eine Tankstelle, die buchstäblich aus allen Nähten platz, weil die äußerst beengten Grundstücksverhältnisse eine Erweiterung der Angebotsmöglichkeiten nicht mehr zulassen. Weil die "Tanke AG" den Standort Musterstadt unter keinen Umständen aufgeben will, da im Teil-Markt Musterstadt ein großes Absatzpotential durch unsere Mustergesellschaft abgeschöpft werden kann, jedoch ein Weiterbetrieb der Tankstelle im derzeitigen Zustand wirtschaftlich nicht zu vertreten ist, entschließt sich der Investitionsausschuss der "Tanke AG", die Tankstelle auf ein anderes, besser geeignetes, großzügig geschnittenes Grundstück in Musterstadt zu verlegen.
Es stehen drei Grundstücke zur Auswahl, die vom Akquisitions-Außendienst der "Tanke AG" nach örtlichen Besichtigungen vorgeschlagen wurden. Man analysiert die Lage der Grundstücke wie Zu- und Abfahrtsmöglichkeiten, Grundstückszuschnitte (können hier alle baulichen Anlagen optimal platziert werden) die Verkehrsströme, die Bebauungen, die Bevölkerungsdichte und Strukturen der Umfelder, die Wettbewerbssituation zu Tankstellen anderer Gesellschaften, Absatzpotentiale. Mit diesen Informationen ausgerüstet entscheiden sich die Tankstellennetz-Fachleute der "Tanke AG" letztendlich für eines der zur Auswahl stehenden Grundtücke.
Soweit die Idee, nun folgt die Ausführung: Gespräche mit dem oder den Eigentümern, auf deren Grundstücke bzw. Grundstücksteilen der Bau einer neuen Tankstelle geplant ist, gestalten sich oft schwierig und langfristig (haben Sie z. B. schon einmal mit einer Erbengemeinschaft verhandelt, deren Mitglieder in aller Welt verstreut sind?). Welche Interessen liegen bei den Eigentümern bezüglich der Zukunft des Grundstücks vor? Wollen Sie am Liebsten das Grundstück versilbern und es an uns verkaufen? Oder bevorzugen der oder die Grundstückseigentümer das Grundstück an uns zu vermieten? Das Verhandlungsprozedere gleicht dem von Tarifverhandlungen; man muß sich aufeinander zubewegen bis am Ende ein Verhandlungsergebnis feststeht. Verfolgen Sie im nächsten Teil dieses Features, wie der Rotstift die Vorherrschaft gewinnt.
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Freitag, 02.12.2011
November 2011: Teuerster Dieselmonat des Jahres
ADAC: 2011 bricht alle Spritpreisrekorde
In keinem anderen Monat des Jahres 2011 mussten die Autofahrer laut ADAC so hohe Dieselpreise bezahlen wie im November. Wie die monatliche Auswertung der Kraftstoffpreisdatenbank unter www.adac.de/tanken zeigt, kletterte der Preis für einen Liter des Selbstzünderkraftstoffs im Monatsmittel auf 1,453 Euro. Leicht gesunken gegenüber dem Vormonat ist dagegen der Benzinpreis. Ein Liter Super E10 kostete nach Club-Angaben im November 1,506 Euro. Die Preisdifferenz zwischen den beiden Sorten sank damit im Monatsmittel auf 5,3 Cent.

Auch bei den Tagesdurchschnittspreisen mussten die Dieselfahrer im November einen Jahreshöchstpreis schlucken. So schrammte der Dieselpreis am 18. November mit 1,499 Euro nur haarscharf an der Schmerzgrenze von 1,50 Euro vorbei. Den Monatshöchstpreis für Super E10 verzeichnete der ADAC am 11. November mit 1,545 Euro. Am günstigsten waren beide Kraftstoffsorten am 28. November. Während Super E10 an diesem Tag durchschnittlich 1,458 Euro kostete, kamen die Fahrer von Diesel-Pkw mit Preisen von 1,409 Euro davon.
Laut ADAC steuern beide Kraftstoffsorten im Hinblick auf die Jahresbilanz 2011 unweigerlich auf neue historische Höchststände zu. So kostete Super E10 im bisherigen Jahresverlauf 1,524 Euro und damit rund 12 Cent mehr als im gesamten Vorjahr. Noch dramatischer fällt die Verteuerung bei Diesel aus. Nach elf Monaten liegt der Preis im vorläufigen Jahresmittel bei 1,410 Euro und somit um fast 20 Cent über dem Preis von 2010 (1,214 Euro). Weitere Informationen über die aktuellen Kraftstoffpreise gibt es unter www.adac.de/tanken. (Quelle und Grafik: ADAC).
Österreich: Verpflichtende Markteinführung von Biosprit E10 erst in 2014?
Kompromissvorschlag sieht Umsetzung der E10-Pläne in 2012 auf freiwilliger Basis vor
Wie das österreichische Online-Portal „diepresse.com“ berichtet, gibt es Pläne im SPÖ geführten Verkehrsministerium, wonach die ursprünglich für Herbst 2012 geplante Einführung von E10 auf dem österreichischen Tankstellenmarkt inzwischen „vom Tisch sei“. Offiziell hält jedoch der ÖVP Umweltminister Nikolaus Berlakovich noch an seinen Plänen fest, E10 im Herbst kommenden Jahres verpflichtend einzuführen.
Diesen Presseberichten zufolge favorisiert man in Regierungskreisen stattdessen eine nunmehr auf Freiwilligkeit basierende Kompromisslösung, nach der bereits schon in 2012 dem Superbenzin 10 % statt bisher 5 % Ethanol beigemischt wird. Erst 2 Jahre später, im Jahre 2014, würde die Verpflichtung für alle Tankstellenunternehmen greifen.
Noch gibt es Widerstand im Verkehrsministerium auch gegen eine verbindliche Festlegung des Einführungszeitpunktes in 2014, weil man dort einen weiteren Preisschub bei den Lebensmitteln befürchtet, ausgelöst durch die zunehmende Verknüpfung der Lebensmittelpreise mit den Produkten der Agrartreibstoffwirtschaft.
INSA-Studie '50plus': Deutsche wollen für Klimaschutz nicht auf Auto verzichten
Über 50-Jährige eher als Jüngere zu Einschnitten für Klimaschutz bereit – Fossile Energieträger bleiben weiterhin wichtig
In Berlin hat heute das Institut für neue soziale Antworten (INSA) die Ergebnisse der bundesweiten Studie '50plus' vorgestellt. BP war an der repräsentativen Meinungsumfrage beteiligt und befragte Bürger über Einstellungen zum Klimaschutz und zur zukünftigen Energieversorgung. Im Fokus stand dabei die Altersgruppe über 50 Jahren.
Die Studie ergab, dass über 50-Jährige eher bereit sind, Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen als Jüngere. So würden sie eher auf importierte Lebensmittel, Klimaanlagen sowie Flug- und Fernreisen verzichten. In einem Punkt jedoch sind sich alle einig: Dem Klima zuliebe nicht mehr Auto zu fahren, das können sich nur die wenigsten Befragten vorstellen. Nur 27 % der unter 50-Jährigen und nur 28% der Menschen über 50 Jahren wollen für den Klimaschutz auf das Auto verzichten.

Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten die meisten Befragten durch Energiesparen im Haushalt und Mülltrennung. Bei der zukünftigen Energieversorgung ist es den über 50-Jährigen sehr wichtig, dass Energie für jeden bezahlbar bleibt (96 %). Auch die Versorgungssicherheit (89 %), eine sichere Energiegewinnung (87%) und der Klimaschutz (83%) sind für die Generation '50plus' wesentliche Anforderungen an die Energieversorgung.
Dienstag, 29.11.2011
SONAX Tuning-Kalender 2012: Heiße Ware fürs ganze Jahr
Mit dem brandneuen Sonax Tuning-Kalender 2012 präsentiert der Autopflegespezialist eine Auswahl erstklassiger Tuning-Schmuckstücke, die zu den erfolgreichsten Projekten in Deutschland und Europa zählen. Die Vorstellung war eines der Highlights auf der Essen Motorshow 2011 und bringt die Verbundenheit zur Tuningszene zum Ausdruck.

(Foto: Als Gewinner des „Sonax Forever Tuning“-Wettbewerbs 2010 darf der preisgekrönte „Scrap’n Screws Rekord“ von BSG Racing im Sonax-Kalender nicht fehlen – mit Model Giulia Möckel aus der Schrauberperspektive).
Schon der Titel des Sonax Tuning-Kalenders spricht für sich: „Custom Stylerz 2012 – The finest Tuning Cars and Girls“ wird Interesse bei jedem Auto-Enthusiasten wecken. Inszeniert wurden die automobilen Kunstwerke von Szene-Kenner und Fotograf Sebastian Bongartz: „Jedes Fahrzeug hat eine eigene Geschichte, jedes Motiv einen unverwechselbaren Charakter, den unsere tollen Models mit Charme und dezentem Sexappeal sehr schön zur Geltung bringen. Ich freue mich sehr, dass Sonax dieses Projekt ermöglicht hat.“
Überraschende Kulissen und das einfallsreiche Styling der Models bringen den Charakter der zwölf Fahrzeuge besonders stark zum Ausdruck, geben dem Sonax Tuning-Kalender eine individuelle Note. Die sechs Top-Models sind keine Unbekannten in der Szene. Giulia Möckel, Ricarda Bongartz, Paulina Stryczek, Sandra Galuschka, Nicki Reimer und Carolina Zeh hatten es zuvor bereits in die Endausscheidung zur „Miss Tuning 2012“ geschafft, dem erfolgreichen Casting-Wettbewerb der Tuningworld Bodensee. Giulia Möckel präsentiert als „Covergirl“ zudem die Tuning-Expo 2012 in Saarbrücken (Quelle und Foto: Sonax).
Freitag, 25.11.2011
Aktuelle Informationen zum Dieselpreis
Fehlende Raffineriekapazität in Westeuropa und konjunkturbedingtes Nachfragehoch verteuert Diesel auf den internationalen Kraftstoffmärkten
Aktuell liegt der Preis für Dieselkraftstoff nur rund 5 Cent/l unter dem des Superbenzins. Warum ist die Preisdifferenz zwischen den beiden Kraftstoffsorten so sehr geschrumpft, wo doch Diesel bisher traditionell deutlich günstiger angeboten wurde nicht zuletzt wegen der steuerlichen Begünstigung des Mitteldestillats. Die Deutsche Total ist dieser Frage nachgegangen und hat ein entsprechendes Dossier veröffentlicht:
'Die steuerliche Bevorteilung des Dieselkraftstoffs im Vergleich zum Ottokraftstoff spiegelt sich momentan nicht in den Tankstellenpreisen wider. Dies liegt daran, dass der Dieselverbrauch in Deutschland seit Jahren zunimmt. Der Dieselpreis gibt ganz grundsätzlich die Situation von Angebot und Nachfrage auf dem internationalen Markt wider.
Momentan zieht die Nachfrage im Großhandel nach sogenannten Mitteldestillaten wie Diesel, Heizöl und Kerosin kräftig an – ein Grund dafür ist die einsetzende Heizperiode. Insofern treibt auch die Heizölnachfrage den Dieselpreis. Aus technischen Gründen kann eine Raffinerie immer nur in einem bestimmten Verhältnis Diesel und Benzin herstellen. Aus einer Tonne Rohöl ist es unmöglich, ausschließlich Diesel herzustellen. Alle Mitteldestillate entstammen demselben Produktschnitt.
In Deutschland fehlen – wie überall in Westeuropa – Raffineriekapazitäten in der Dieselproduktion. Aufgrund des Ungleichgewichts beim Dieselverbrauch importiert Deutschland große Mengen an Diesel z.B. aus Russland. Die aktuelle Nachfragesituation mit einer guten Konjunktur im Transportgewerbe, beim Flugverkehr und angesichts des Heizölbedarfs, zeigt sich deshalb beim Dieselpreis – trotz einer auf Volllast laufenden Diesel-Produktion. Die TOTAL Raffinerie in Leuna produziert mit 600.000 Litern Diesel pro Stunde auf Hochtouren.
Die Rohölnotierung steht mit der aktuellen Dieselpreisentwicklung nur indirekt in einem Zusammenhang. Denn Rohöl wird in der Raffinerie erst zu Diesel, Heizöl und Kerosin weiterverarbeitet. Der Preis an den internationalen Spotmärkten ist entscheidend. Im Mai 2011 notierte Diesel am Terminmarkt in Rotterdam bei 56 Cent pro Liter – heute liegt er bei 64 Cent pro Liter. Umgekehrt verbilligte sich Superbenzin im gleichen Zeitraum von 56 auf 52 Cent pro Liter. So erklärt sich der verringerte Preisunterschied zwischen Benzin und Diesel obwohl die steuerliche Belastung unterschiedlich hoch ist.
Auch weltweit gibt es momentan eine dynamische Dieselnachfrage, insbesondere aus China und den USA. Grundproblem des Ungleichgewichts bleibt aber die steuerliche Bevorzugung von Diesel in Europa, die ursprünglich das Transportgewerbe stützen sollte, aber eine massive Umorientierung des Pkw-Marktes hin zum Diesel bewirkt hat.'
Sabine Dietrich in den Vorstand der BP Europa SE bestellt
Erstmals eine Frau im Vorstand der BP
In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der BP Europa SE Sabine Dietrich (51) mit Wirkung zum 01. Januar 2012 zum ordentlichen Mitglied des Vorstandes der BP Europa SE bestellt. Sie ist die erste Frau im Vorstand der BP Europa SE. Dietrich zeichnet insbesondere für das Ressort HSSE verantwortlich, zu dem die Bereiche Gesundheit, Arbeitsschutz, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität zählen. Außerdem übernimmt sie die Zuständigkeit für das European Property Management, Marine Fuels, Air BP sowie für das Flüssiggasgeschäft.

"Mit der Berufung von Frau Dietrich erfahren die Bereiche Gesundheitsschutz, Arbeits- und Anlagensicherheit, Umweltschutz und Qualitätssicherung eine zusätzliche Aufwertung. Dies trägt in angemessener Weise dem gestiegenen Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein von BP Rechnung", so Wilhelm Bonse-Geuking, Vorsitzender des Aufsichtsrates.
Dietrich ist bei der BP Europa SE derzeit als Bereichsleiterin für Safety & Operational Risk und HSSE sowie als Ansprechpartnerin für Compliance und Ethik für sieben Länder verantwortlich. Seit ihrem Einstieg bei BP im Jahr 1991 hat die Diplom-Ingenieurin in unterschiedlichen Positionen im In- und Ausland Verantwortung übernommen. Hierzu gehörten unter anderem Aufgaben in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Asset Management/Engineering, Marketing und als Commercial Managerin in Deutschland, Belgien, Vietnam, Indien und Großbritannien (Quelle und Foto: BP).
Donnerstag, 24.11.2011
Diskussion um Regierungspläne zur Stärkung des Wettbewerbs im Kraftstoffmarkt
Freier Tankstellenmittelstand fordert zusätzliches Verbot des Verkaufs unter Herstellungskosten
Mineralölwirtschaftsverband: Staatliche Einschränkungen des Preiswettbewerbs sind am Ende immer von Nachteil für den Kunden
Das Bundeskartellamt hatte in seiner im Frühjahr veröffentlichte Studie den Ölkonzernen wie Aral/BP, Shell, Jet, Esso und Total vorgeworfen, der freien Konkurrenz das Leben schwer zu machen. Bemängelt wurde, dass die großen Tankstellenketten ihre Preise häufig nahezu zeitgleich und nach einem immer wiederkehrenden Muster änderten. Das Kartellamt widersprach den Einlassungen aus den Häusern der Ölkonzerne, Erhöhungen seien nicht immer auf höhere Nachfrage zurückzuführen. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Tankstellenketten in Deutschland ein 'wettbewerbsloses Oligopol' bilden und auf diese Weise den Markt beherrsche.
Vor dem Hintergrund der Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), das Wettbewerbsrecht ändern zu wollen, entzündet sich eine heftige Diskussion um die Pläne, den Ölkonzernen zu verbieten, dass sie den Sprit an ihren eigenen Tankstellen billiger verkaufen als freie, konzernungebundene Anbieter. Auch zu der sogenannten 'österreichischen Lösung', wonach die Preise an den Tankstellen nur einmal am Tag erhöht werden dürfen, gibt es unterschiedliche Auffassung
Der freie Tankstellenmittelstand begrüßt grundsätzlich die Vorschläge des Bundeswirtschaftsministeriums zum Wettbewerb im Kraftstoffmarkt. "Wir befürworten insbesondere die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums, die so genannte 'Kosten-Preis-Schere' dauerhaft im Kartellrecht zu verankern.", sagte Dr. Steffen Dagger, Geschäftsführer des MEW Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland. Diese Regelung verbietet es Mineralölkonzernen, Benzin an freie Tankstellen zu einem höheren Preis abzugeben als sie selbst an ihren eigenen Tankstellen verlangen. Das bislang bis Ende 2012 befristete Verbot habe sich bewährt.
Ebenso begrüße der Mittelstand die Ablehnung des so genannten 'österreichischen Modells' zur Eingrenzung von Kraftstoffpreisschwankungen. Das österreichische Modell sei ebenso wie die anderen vorgeschlagenen Preisbindungsmodelle untauglich, die Kraftstoffpreise in Deutschland zu senken. Steuerbereinigt seien die Preise in Deutschland mit die niedrigsten in Europa. Chancen für auch zukünftig günstige Kraftstoffpreise bestünden aus Sicht des Freien Tankstellenmittelstands nur langfristig, indem die Wettbewerbsbedingungen im deutschen Kraftstoffmarkt verbessert werden. "Der Vorstoß des Bundeswirtschaftsministeriums ist deshalb richtig", sagte Dagger.
Während die Kosten-Preis-Schere sich ausschließlich auf Lieferanten der Freien Tankstellen bezieht, fordert der Mittelstand darüber hinaus, dass unbedingt alle marktstarken Wettbewerber im Kraftstoffmarkt dem Verbot des Verkaufs nicht nur unter Einkaufspreis, sondern auch unter Herstellungskosten unterworfen werden. "Der Bezug auf die Herstellungskosten ist deshalb notwendig, weil die sogenannten integrierten Mineralölgesellschaften in einschlägigen Fällen damit argumentieren, dass sie keine Einstandspreise haben, weil sie ihre Kraftstoffe im eigenen Haus herstellen. Dieses Schlupfloch ist nur durch den Bezug auf die Herstellungskosten zu schließen", sagte Dagger. Eine solche Regelung würde den Wettbewerb im Tankstellenmarkt nachhaltig verbessern, weil eine unbillige Behinderung der mittelständischen Freien Tankstellen durch marktstarke Wettbewerber deutlich erschwert würde (Quelle: MEW).
Der Mineralölwirtschaftsverband MWV warnt dagegen, in die Preismechanismen des Marktes einzugreifen: „Wir haben Verständnis dafür, dass Preisschwankungen ein Ärgernis aus Sicht der Kunden sind. Preisschwankungen sind aber gerade ein Zeichen für den harten Wettbewerb, der dazu führt, dass die deutschen Tankstellenpreise vor Steuern zu den niedrigsten in ganz Europa zählen“, so Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes.
Staatliche Einschränkungen des Preiswettbewerbs sind am Ende immer von Nachteil für den Kunden. In Luxemburg sind z. B. die Benzinpreise vor Steuern deutlich höher als in Deutschland. Dort kann der Verbraucher nur wegen der niedrigeren Steuern günstiger tanken. „Der Gesetzgeber muss sich entscheiden, was ihm wichtiger ist: ein hoher und stabiler oder ein niedriger und schwankender Tankstellenpreis. Die Mineralölunternehmen setzen sich für den freien Wettbewerb an den Tankstellen ein“, so Picard.
Der ADAC begrüßt dagegen den Plan, die freien Tankstellen im Wettbewerb zu stärken. Das sei nötig als Korrektiv auf dem von fünf großen Konzernen dominierten Markt, um dem Verbraucher Ausweichmöglichkeiten zu bieten, sagte ein Sprecher des Verkehrsclubs.
Mittwoch, 23.11.2011
Handzettel bleiben das Hauptmedium für Ihre Werbung
EHI stellt aktuellen Marketingmonitor vor
Wer im Einzelhandel erfolgreich seinen Platz finden und weiter ausbauen möchte, kommt nicht umhin, maßgeblich in Werbemaßnahmen zu investieren. Einer in 2011 durchgeführten Befragung zufolge investierten die Einzelhändler durchschnittlich in ihr Marketing rund 3,5 Prozent vom erzielten Umsatz. Die detaillierten Ergebnisse des Marketingmonitors Handel 2011 wurden soeben von den Marketingexperten des 'EHI Retail Institute' vorgestellt. Kernaussage: Der Handel stehe vor der Riesenherausforderung, im immer stärker fragmentierten Medienangebot die richtige Entscheidung zu treffen.
Klassische Handelswerbung verteidigt weiterhin ihre Spitzenposition im Mediamix des Einzelhandels und hat in Relation zu modernen Werbeformen wieder etwas aufgeholt. Immerhin 62 Prozent des Werbeetats werden in Flyer, Kataloge und Anzeigen investiert, 2010 waren es 58 Prozent. Zugelegt haben vor allem Handzettel, um kurzfristig Marktanteil und Umsatz im anhaltenden Wettbewerbsdruck zu sichern, wogegen Plakat und Direktmarketing über Werbebriefe verlieren.
Das größte Wachstum wird dem Online-Marketing prognostiziert mit einem Plus von 113 Prozent. Hier fließt nach wie vor etwa die Hälfte der eingesetzten Mittel in die Pflege der eigenen Website. Eine deutliche Steigerung wird für neuere digitale Bereiche erwartet: bereits 10 Prozent des Online-Budgets entfallen demnach bis 2014 auf Social Media Marketing und knapp 4 Prozent auf das weiterhin gehypte Mobile Marketing. Insgesamt werden in den nächsten Jahren steigende Werbebudgets erwartet, über 60 Prozent der befragten Marketingverantwortlichen rechnen mit einem höheren Etat. Drei von vier Händlern verfügen bereits über eine mobile Website bzw. App oder planen diese. Mobile Anwendungen sollen vor allem die Kundenbindung stärken und dienen als Brücke zum POS.
Auch im digitalen Zeitalter werden Handzettel zumindest für die nächsten 5 Jahre das Hauptmedium für Angebots-/Preiswerbung bleiben. Fast die Hälfte des gesamten Marketingbudgets geht in den Produktions- und Verteilungsprozess von gedruckten Flyern. Obwohl die direkte Verteilung von Werbeprospekten günstiger ist, werden die meisten als Beilage in Wochenblättern verbreitet. Im Durchschnitt müssen 33,60 Euro pro 1.000 Exemplare für die Verteilung aufgewendet werden. Weitere Informationen und Quelle: EHI Retail Institute.
Österreich / Tschechien: OMV strukturiert das Tankstellengeschäft in Tschechien neu
Die slowakische Ölgesellschaft Slovnaft plant Übernahmen von OMV-Tankstellen
Wie das tschechische Fernsehen berichtet, plant der österreichische Energieriese OMV sich aus dem Tankstellengeschäft in Tschechien zurückzuziehen. Diesen Meldungen zufolge ist die slowakische Ölgesellschaft Slovnaft, die zum ungarischen MOL-Konzern gehört, daran interessiert, Tankstellen der OMV in Tschechien zu übernehmen. Allerdings wird es sich bei diesem geplanten Schritt offensichtlich um keinen vollständigen Rückzug aus dem österreichischen Nachbarland handeln. Vielmehr wird berichtet, dass der OMV-Konzern sich im Bemühen einer klareren Positionierung im Tankstellen-Geschäft auch in Tschechien stärker auf Premium bzw. Diskont setzen möchte. Die Zahl der von der Ausdünnung betroffenen Tankstellen wird bisher noch nicht genannt.
Bisher nimmt die OMV-Tankstellenkette in Tschechien den zweiten Platz hinter dem zum polnischen Ölkonzern PKN Orlen gehörenden Betreiber 'Benzina' ein.
Dienstag, 22.11.2011
Brauchen wir 2030 noch Tankstellen?
- Welche Rolle werden Tankstellen in Zukunft spielen?
- Welche Veränderungen kommen auf die Tankstellen zu?
- Wie sieht der Markt in den kommenden 20 Jahren aus?
Wenn man den diversen Säuen hinterherrennt, die in regelmäßigen Abständen durchs deutsche Dorf getrieben werden, könnte man die Tankstellenbranche eigentlich nur noch abschreiben, bewertet der bft (Bundesverband Freier Tankstellen). Einmal ist Wasserstoff die Zukunft, dann ist es die Brennstoffzelle, später Brennstoffzelle mit Wasserstoff und nicht zu vergessen: Biokraftstoffe unterschiedlicher Generationen und natürlich die Elektromobilität. Das sind wirklich spannende Themen. Bei Biokraftstoffen haben die Mitglieder des bft große Erfahrungen sammeln können, schließlich hatte der bft das größte Biodieseltankstellennetz!
Welche Rolle wird aber in Zukunft die Tankstellen spielen? Welche Veränderungen wird es geben? Und was wird sich wirklich in den kommenden 20 Jahren in unserem Markt tun?
Diese Fragen haben den bft-Vorstand bewogen, über seinen Dachverband MEW (Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland) eine Studie in Auftrag zu geben, die die Rolle der Tankstellen in Zukunft beleuchtet. Das Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin hat diese Studie erarbeitet und am 14. November 2011 gemeinsam mit der MEW veröffentlicht. Sie finden die Studie zusammen mit seinem MEW-Positionspapier zur Studie auf der Website www.bft.de .
Kernaussage der Studie, die auf fundierten Recherchen im Bereich alternativer Antriebe der Zukunft beruht, ist, dass in 2030 immer noch 84 % aller Kraftstoffe über die klassische Tankstelle verkauft werden. Diese Aussage ist von großer Bedeutung. Die vielen Hype-Themen suggerieren immer wieder, dass die Tankstellenbranche ein Auslaufmodell sei. Prognosen über eine angeblich stark zunehmende Auto-Abstinenz junger Menschen soll diese These noch untermauern.
Solche Thesen entsprechen aber nicht der Realität, wie die Studie deutlich zeigt. Vielmehr offenbare die Studie auch die Schwächen der Alternativen zu fossilen Kraftstoffen in aller Offenheit, erläutert der bft. So ruft sie insbesondere bei der Einführung neuer Antriebs- und Kraftstoffarten zu großer Wachsamkeit auf, um nicht neuen Oligopolen, z. B. der Energieversorger Vorschub zu leisten.
Der bft-Vorstand mahnt deshalb, dass Hype-Themen zunehmend Rating-Analysten verunsichern könnten. Die Studie wird helfen, dieser Verunsicherung und damit der pauschalen Abwertung der Branche entgegenzuwirken, ist der bft überzeugt. Sie sollte deshalb allen interessierten Kreisen zugänglich gemacht werden.
Da die Studie nach nach Erkenntnis des bft die erste objektive Aufarbeitung dieses bisher nahezu ausschließlich durch einzelne Interessengruppen getriebenen Themas Zukunftskraftstoffe und Zukunftsantriebe sei, sollte sie deshalb allen interessierten Kreisen zugänglich gemacht werden (Quelle: bft).
Donnerstag, 17.11.2011
Jedes sechste Parkhaus beim ADAC-Parkhaustest durchgefallen
Bei vielen fehlt es an allem
Zu teuer, zu dunkel, zu eng und zu schmuddelig – viele Parkhäuser sind ihren Preis nicht wert, befindet der ADAC. Wie der aktuelle ADAC Test von 50 Parkhäusern in zehn deutschen Städten ergeben hat, schaffte nur eine Anlage, das Parkhaus Kurhaus/Casino in Wiesbaden die Note sehr gut. Hingegen kassierten gleich drei Parkhäuser die Note sehr mangelhaft. Verlierer ist das Parkhaus Kreuzstraße in Düsseldorf, das nur 2,9 Prozent der möglichen Punkte einfahren konnte. Auf dem Testprogramm standen jeweils fünf Großgaragen in Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg und Wiesbaden. Untersucht wurden die Sicherheit, die Befahrbarkeit, die Benutzerfreundlichkeit und die Tarife.

(Foto: So sehenSieger aus: Parkaus Kurhaus/Casino in Wiesbaden)
Das 2006 eröffnete Sieger-Parkhaus in Wiesbaden ließ fast keinen Wunsch offen. Es präsentierte sich den ADAC Testern übersichtlich, hell, sauber und behindertengerecht. Die Beschilderung war eindeutig, die ausreichend breiten Parkplätze schräg angeordnet und damit gut anzufahren, auch die Rampen waren komfortabel zu befahren und gut einsehbar. Das dynamische Parkleitsystem sowie das rund um die Uhr anwesende, hilfsbereite Personal rundeten das positive Gesamtbild ab.
Ganz anders der Testverlierer in Düsseldorf, der in gleich drei Kategorien null Punkte erhielt. Der Grund: Die Einfahrtshöhe lag mit 1,80 Metern deutlich unter Standard, die Parkplätze waren mit 2,25 Metern viel zu schmal. Noch schwerer wog jedoch die Tatsache, dass die rostigen Geländer auf dem Dach im Falle eines Aufpralls die Gefahr eines Absturzes bargen. Außerdem waren die Aufzüge nicht behindertengerecht und Kinderwagen durften damit nicht transportiert werden.

(Foto: Vorbildlich - das Parkhaus Berlin, Alexanderplatz)
Ärgerlichster Mangel sind die zu schmalen Parkplätze. Die empfohlene Breite von 2,50 Metern wiesen jedoch nur ein Drittel der Häuser auf, die schräge Anordnung der Parkplätze gab es nur bei sieben. Große Unterschiede zeigten sich bei den Tarifen. Nicht nur zwischen verschiedenen Städten, sondern auch innerhalb der gleichen Stadt wie etwa in Dresden, wo die Stunde zwischen 80 Cent und 3 Euro kostete.
Der ADAC fordert neben einer angemessenen Stellplatzbreite eine Mindesthöhe von zwei Metern, eine helle Ausleuchtung und klare Leitsysteme für Autos und Fußgänger. Frauenparkplätze sollen überwacht und wie Behindertenplätze in der Nähe des Ausgangs platziert werden. Die Tarife sollten verbraucherfreundlich in möglichst kurzen Zeiteinheiten getaktet sein.
Weitere Informationen zum Parkhaustest erhalten Sie in unserem Film auf www.adac.de/tv und unter www.adac.de/parkhaustest.
(Quelle und Fotos: ADAC)
Mittwoch, 16.11.2011
TOTAL eröffnet 300. LPG-Tankstelle am neuen Autohof 'Ottostadt Magdeburg'
300. Autogastankstelle von TOTAL in Betrieb
TOTAL hat an der Ausfahrt Nr. 71 Magdeburg-Rothensee einen neuen Autohof eröffnet. Es ist der 28. im TOTAL Tankstellennetz. Weitere sind im Bau. Damit zeigt sich TOTAL im Neubau von Stationen weiter sehr investitionsfreudig und trägt somit dem steigenden Verkehrsaufkommen, gerade im LKW-Bereich, Rechnung.
Zum ersten Mal hat TOTAL das Gebäudekonzept eines Autohofs in allen Bereichen selbst erstellt. Darin eingeflossen sind Erfahrungen aus dem normalen Tankstellenbau und bestehenden Autohöfen. TOTAL bietet neben den üblichen Serviceleistungen wie der Versorgung mit qualitativ hochwertigen Kraft- und Schmierstoffen auch ein großzügiges Angebot an Reisebedarf, Speisen und Getränken. Ein 160 Quadratmeter großer Shop mit Café Bonjour lädt zum Rasten ein.
Für die 300. Autogas-Tankstelle kooperierte TOTAL an diesem Standort mit dem Partner Schröder Gas GmbH & Co. KG. Die Betankungsanlage für Erdgasfahrzeuge wird in Kürze vom Partner SWM (Städtische Werke Magdeburg) angeschlossen – SWM plant ebenfalls eine Elektroladesäule. Insgesamt gibt es am TOTAL Autohof drei LKW-Tankspuren und vier PKW-Tankspuren sowie eine LKW-Mautstation (Quelle: Total).
Dienstag, 15.11.2011
Ergebnisse des ADAC Schneekettentests 2011
Im aktuellen Schneekettentest des ADAC erreichte kein Produkt die Note 'sehr gut'
Die gewohnte Schneekette hat keineswegs ausgedient. Im Gegenteil: Alle sieben Ketten aus Stahl wurden mit 'gut' bewertet. Erstmals schaffte es aber auch ein Textilprodukt, die Michelin Easy Grip II, mit einem knappen 'gut' ins Mittelfeld.
Testsieger ist die Stahlkette Pewag Servo (Note 1,8) aufgrund hervorragender Verschleißwerte. Außerdem ist die Montage einfach, Nachspannen ist bei diesem Produkt nicht erforderlich. Die Walmec Klack & Go New erlangt ebenfalls die Note 1,8. Diese Kette teilt sich somit den ersten Platz mit der Pewag Servo. Die feingliedrige Kette hat gute Werte auf allen Oberflächen.

(Foto: Die Schneekette Thule CS-10 (2,0) kann selbst nach einer Frostnacht problemlos vom Reifen abgenommen werden)
Die RudMatic Hybrid (2,0) ist eine Schneekette mit Bauteilen aus Stahl, kombiniert mit textilen Elementen. Sie hat eine gute Traktion auf Eis und sehr gute Verschleißeigenschaften. Die Schnellmontagesysteme Rud Centrax (2,1) und die neue Thule K-Summit (3,0) zählen im Test ebenfalls zu den Schneeketten. Sie erweisen sich in der Montage und Demontage als recht gut. In den Leistungen auf Schnee und Eis liegen sie allerdings hinter den anderen Schneeketten.
Das neuartige Produkt Easy Grip von Michelin aus Kunststoffseilgeflecht liefert im Test sensationelle Traktionswerte auf Schnee. Aber: Bei Geschwindigkeiten über 40 km/h gab es Probleme mit dem Halt auf dem Rad. Die Montage ist nicht ganz leicht. Den Verschleißtest besteht das Textilprodukt nicht. Insgesamt bekommt es gerade noch ein gut (2,4).
Der ADAC rät, das Aufziehen der Schneeketten auf jeden Fall ohne Zeitdruck in Trockenübungen zu trainieren. Konsequenz des gekonnten Umgangs mit der Kette: Sie wird im Ernstfall schneller aufgelegt. Man muss nicht erst dann üben, wenn die Situation, zum Beispiel an einer Bergstraße, prekär wird (Quelle und Foto ADAC) .
Montag, 14.11.2011
A.T.U beendet Partnerschaft mit Liqui Moly
Im Kernsortiment Motoröl wird A.T.U weiterhin Shell und Castrol führen
A.T.U hat im Zuge der Konsolidierung der Lieferantenzahl entschieden, im Kernsortiment Motoröl vorläufig nicht mehr mit Liqui Moly als Partner zu planen. Deutschlands Marktführer im Kfz-Service prüfte im Rahmen des täglichen operativen Geschäfts regelmäßig die Zusammenarbeit seinen mit Lieferanten, erklärt das Unternehmen in einer Presserklärung. Bei der Wahl der Kooperationspartner liegt der Fokus auf der Qualität der Produkte sowie auf der Wirtschaftlichkeit von A.T.U. Dabei können Kooperationen jederzeit beendet, aber auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Durch die Konsolidierung der Lieferantenzahl solle das Sortiment für Kunden übersichtlicher werden, so das Unternehmen.

(Foto: In den A.T.U.-Filialen wird künftig kein Liqui Moly-Motoröl mehr angeboten)
Dazu gehöre auch ein begrenztes Angebot an Artikeln und Lieferanten im Segment Motoröl. Die entstehenden Einkaufsvorteile könne A.T.U an die Kunden weiterreichen und damit das Leistungsversprechen „Qualität – kompromisslos günstig“ erfüllen. Vor diesem Hintergrund habe sich A.T.U entschieden, die Produkte von Liqui Moly aus dem Sortiment zu nehmen.
Im Kernsortiment Motoröl wird A.T.U weiterhin Shell und Castrol führen. Beide Hersteller produzieren wie Liqui Moly auch in Deutschland. Die Öle können für alle Fahrzeugtypen eingesetzt werden. Darüber hinaus verfügen sie über eine Vielzahl offizieller Freigaben seitens der Automobilhersteller und sind auch direkte Zulieferer der Automobilhersteller.
Hintergrund:
Das Unternehmen A.T.U Auto-Teile-Unger A.T.U ist der Marktführer im deutschen Kfz-Service. Seit der Gründung im Jahr 1985 hat sich das Unternehmen dynamisch entwickelt. Mit Hauptsitz in Weiden betreibt A.T.U heute rund 650 Filialen in Deutschland, Österreich, Tschechien, den Niederlanden, Italien und der Schweiz. Die rund 13.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2010 einen Umsatz von 1,28 Milliarden Euro. Das A.T.U-Geschäftsmodell basiert auf der Kombination aus Meisterwerkstätten mit integrierten Autofahrer-Fachmärkten. An jedem Standort führt A.T.U ein breites Sortiment an Kfz-Zubehör und Ersatzteilen in Erstausrüsterqualität. In den mit moderner Technik ausgestatteten Meisterwerkstätten bietet A.T.U umfangreiche Wartungs- und Reparaturleistungen, darunter die innovative Lackreparaturmethode Smart Repair sowie den Autoglas-Service für alle Fahrzeuge. Bei A.T.U gilt für Produkte und Service das Motto „Qualität kompromisslos günstig“. Die hohe Service-Qualität sichert das Unternehmen durch regelmäßige Schulungen in der Weiterbildungseinrichtung A.T.U Academy und durch externe Prüfungen (Quelle und Foto: A.T.U.).
Sonntag, 13.11.2011
Weitere Erdölreserven in Norddeutschland vermutet
RWE Dea reicht Anträge für Erkundungsbohrungen vor der Küste Schleswig-Holsteins und Niedersachsens in Kürze ein
RWE Dea vermutet im Umfeld des größten deutschen Ölfeldes Mittelplate sowie an der niedersächsischen Küste vor Cuxhaven weitere Erdölvorkommen. Zu deren Untersuchung plant RWE Dea als Betriebsführer zweier Konsortien an insgesamt vier Bohrpunkten im schleswig-holsteinischen und niedersächsischen Wattenmeer Erkundungsbohrungen. Partner der RWE Dea sind bei diesem Projekt die Unternehmen Wintershall sowie Gas de France Suez*. Mit Hilfe der Bohrungen sollen vermutete Reserven von insgesamt rund 23 Millionen Kubikmetern Erdöl nachgewiesen und Erkenntnisse für eine potenzielle spätere Förderung gewonnen werden. Die Einreichung der detaillierten Antragsunterlagen ist in Kürze in beiden Bundesländern vorgesehen.
Weitere Informationen hierzu und auch zum ökologischen Aspekt!
Dieselrußfilter: Nachrüstung wird wieder gefördert
ADAC: sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz
Gute Nachrichten für Dieselfahrer, die ihren Pkw mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten lassen wollen: Ab 1. Januar 2012 will der Bund die Nachrüstung von Filtern wieder für ein Jahr steuerlich fördern. Darauf hat sich in der vergangenen Woche der Haushaltsausschuss des Bundestags verständigt. „Dies ist ein wichtiger Impuls für den Umweltschutz“, sagt ADAC Präsident Peter Meyer. „Bedauerlich ist nur, dass Dieselfahrer, die ihr Fahrzeug im Jahr 2011 nachgerüstet haben, leer ausgehen sollen.“ Anfang des Jahres war die Förderung der Filternachrüstung ausgelaufen. Die Neuauflage der Förderung garantiert Fahrern von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen einen steuerlichen Nachlass von 330 Euro.
Der ADAC appelliert an Fahrer älterer Diesel-Pkw, das staatliche Anreizprogramm zu nutzen und mit einer Nachrüstung den Partikelausstoß ihrer Fahrzeuge zu senken. So können sie für ihre Autos die Umweltzonen-Plakette einer besseren Schadstoffgruppe erhalten. Der Club weist jedoch daraufhin, dass viele Diesel-Pkw-Modelle aus technischen Gründen nicht nachgerüstet werden können und fordert die Filterhersteller auf, das Angebot auszuweiten (Quelle und Foto: ADAC).
Freitag, 11.11.2011
Umfrage belegt: Deutschland, einig Kaffeeland
Kaffee Hauptwachmacher am Morgen / Tee und Kakaogetränke abgeschlagen auf den Plätzen
Die Chat-Community Spin.de (http://www.spin.de) (4000 Mitglieder) wollte wissen, welches Getränk die Bundesbürger bevorzugen um am besten morgens „in die Gänge zu kommen“. Das Ergebnis ist mit 79% sehr eindeutig: Kaffee.
Top 5 Morgengetränke zum Wachwerden
1.Kaffee 79,1%
2.Tee 10,2%
3.Kakaogetränk 5,8%/li>
4.Milch 1,1%
5.Energy-Drink 0,9%
Wir alle wissen, dass Kaffee als bevorzugter Morgentrunk (79,1 %) einen Spitzenplatz unter den Nennungen einnimmt, aber der Vorsprung zum zweitbeliebtesten Getränke, dem Tee (10,2 %), ist doch gewaltig. Trotz der in den letzten Jahren zunehmenden Beliebtheit verschiedener Sorten von Tee oder Arten von Kakaogetränken müssen sich diese beiden mit den Plätzen 2 und 3 zufrieden geben. "Die Milch macht's" zwar, aber nur Wenige trinken sie pur am Morgen - eher dient sie zur Verfeinerung des Kaffees: Platz 4. Vielleicht als Hinweis auf "moderne Zeiten" ist zu werten, dass es Energy-Drinks auf Platz 5 geschafft haben und nicht etwa z.B. Obstsäfte.
Frisch gebrüht und gut gepresst
Die beliebteste Form des Kaffeegenusses scheint noch immer Filterkaffee zu sein, denn Cappuccino und Latte Macchiato wurden mit 11% bzw. 6% von vergleichsweise wenigen Kaffetrinkern genannt. Espresso weckt morgens nur knappe 2%.

Über Spin.de
Online seit 1996 gehört Spin.de heute zu den großen deutschen Communities und bietet seinen Nutzern eine ständig aktuelle und informative Kommunikationsplattform mit vielen extra Features und einem hohen Spaßfaktor. Spin.de ist die Community zum Chatten und Wohlfühlen.
Donnerstag, 10.11.2011
Elektromobilität: Autofahrer ziehen den Stecker, noch bevor es richtig los geht
5. Ausgabe der Aral Studie 'Trends beim Autokauf' belegt: Nur 0,3 Prozent aller Befragten interessieren sich ernsthaft für den Kauf eines Elektroautos
In der Theorie ist die Zustimmung riesig, doch in der Praxis ziehen Deutschlands Autofahrer schon jetzt den Stecker
Zwar sind 68 Prozent aller potenziellen Neuwagen-Käufer überzeugt, dass der Elektromotor wesentlich zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen kann. Diese Erkenntnis mündet jedoch nicht in ein ernsthaftes Kaufinteresse innerhalb der kommenden 18 Monate. Im Gegenteil: Noch bevor die deutschen Volumenhersteller die ersten Serienfahrzeuge anbieten, flaut der 'Hype' um das Elektroauto bereits ab. Nur noch 28 Prozent der Befragten können sich grundsätzlich vorstellen, ein strombetriebenes Auto zu kaufen. Vor zwei Jahren waren es noch 36 Prozent.

Konkrete Kaufpläne verfolgen aktuell sogar nur 0,3 Prozent. Damit unterscheiden die Befragten eindeutig zwischen Zukunftsperspektive und konkreter Kaufentscheidung, denn dem Elektroauto wird schließlich das größte Einsparpotenzial bei den CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren zugetraut. Das ist ein zentrales Ergebnis der von Aral zum fünften Mal aufgelegte Studie 'Trends beim Autokauf".
In der repräsentativen Erhebung fragte Aral die potenziellen Autokäufer auch, warum ihr Interesse an der Elektromobilität sinkt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
Mittwoch, 09.11.2011
Nachhaltigkeit im Fahrzeug-Waschgeschäft fördern
WashTec erhält Umweltschutz-Urkunde der bayerischen Staatsregierung
Für sein langjähriges Engagement im „Umweltpakt Bayern“ ist WashTec jüngst von der bayerischen Staatsregierung mit einer Urkunde ausgezeichnet worden. Überreicht wurde die Urkunde dem WashTec Vorstandssprecher Thorsten Krüger im Rahmen eines Festaktes in München durch den bayerischen Umwelt- und Gesundheitsminister Dr. Markus Söder.

Beim „Umweltpakt Bayern“ handelt es sich um eine auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation basierende Vereinbarung zwischen der bayerischen Staatsregierung und mehr als 3.200 bayerischen Unternehmen, die auf ein „nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz“ im Freistaat abzielt. WashTec verpflichtet sich darin unter anderem zur Erbringung zusätzlicher Umweltschutzleistungen, die weit über die gesetzlichen Maßgaben hinausgehen. Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung von WashTec:
TOTAL und Deutscher Kinderschutzbund kooperieren bei Weihnachtsaktion 2011
Bekannte Spiele-Klassiker ab sofort an etwa 1.000 Tankstellen – TOTAL spendet Erlös an Deutschen Kinderschutzbund
In der Weihnachtszeit verkauft TOTAL bundesweit an seinen Tankstellen die drei bekannten Spiele-Klassiker „Mensch ärgere Dich nicht", „Kniffel" und „Metallknobelei" in einer exklusiven Metallbox für 2,99 EUR. Der Erlös von 50 Cent je Spiel geht an den Deutschen Kinderschutzbund (DKSB). Zur Unterstützung des DKSB und in Zusammenarbeit mit dem Berliner Traditionsunternehmen Schmidt Spiele hat TOTAL die Aktion „Schenken, Spielen – Freude spenden!" initiiert. Jeder Kauf eines „Bring-mich-mit-Spiels" unterstützt somit direkt eines der 29 DKSB-Kinderhäuser in ganz Deutschland mit dem Gütesiegel BLAUER ELEFANT.

Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbunds: „Mit dem Kauf der Spiele schenken Sie nicht nur den eigenen Kindern Freude. Denn mit der Spende können wir in den Kinderhäusern BLAUER ELEFANT Kindern und ihren Familien die Unterstützung anbieten, die sie brauchen. Ob Betreuung, Hausaufgabenhilfe, Sport oder Beratung, hier stehen die Interessen der Kinder im Mittelpunkt. Ich danke TOTAL und allen Käuferinnen und Käufern für Ihre Hilfe."
Neben dem Verkaufserlös spendet TOTAL für die ersten 5.000 angemeldeten Facebook-Fans der Weihnachtsaktion 2011 zusätzlich jeweils 50 Cent für die Arbeit des DKSB. Weitere Informationen zur TOTAL Weihnachtsaktion 2011 finden Sie auf www.totaltankstelle.de oder www.facebook.com/totalhilft (Quelle und Foto: Total).
Dienstag, 08.11.2011
ADAC Mitglieder tanken weiter Vorteile bei Shell
Partner verlängern Kooperationsvertrag
Die Shell Deutschland Oil GmbH und der ADAC haben in der vergangenen Woche ihren langjährigen Kooperationsvertrag verlängert. Danach erhalten die derzeit 17,8 Millionen Mitglieder des Automobilclubs auch künftig an allen teilnehmenden Shell Stationen in Deutschland einen Sofort-Rabatt von einem Cent pro Liter getanktem Kraftstoff. Alternativ zum Sofort-Rabatt können ADAC-Mitglieder am Shell Bonusprogramm CLUBSMART teilnehmen und bekommen beim Tanken die doppelte Anzahl von Punkten.
Neben Tankrabatt- und Bonusprogramm planen der ADAC und Shell zudem, ihre Angebote in speziellen Segmenten stärker zu vernetzen. Demnach soll es künftig übers Jahr verteilt spezielle Angebote für ADAC Mitglieder auf Shell Stationen geben. Zudem sollen maßgeschneiderte Pakete für Fahranfänger angeboten werden (Quelle: Shell; Foto: ADAC).
Freitag, 04.11.2011
Tankstellen informieren über 'Gute Gründe' für E10
BMU-Faltblatt beantwortet Fragen zur Umweltverträglichkeit von Biokraftstoffen
Berlin, den 2. November 2011. An den deutschen Tankstellen kann sich der Kunde jetzt mit einem Faltblatt des Bundesumweltministeriums über 'Gute Gründe für mehr Bio im Benzin' informieren. Die Mineralölwirtschaft steht damit zu ihrer Zusage vom Benzin-Gipfel im März dieses Jahres, für Super E10 durch Information zu werben. Der Verbraucher stellt berechtigterweise Fragen zur Umweltverträglichkeit von Biokraftstoffen und Super E10. Mit dem Faltblatt 'Gute Gründe für mehr Bio im Benzin' will das Bundesumweltministerium die Zweifel gegenüber Biokraftstoffen ausräumen und informiert über nachhaltige Produktion und Flächenverbrauch bei der Erzeugung der landwirtschaftlichen Rohstoffe für die Herstellung von Ethanol und Biodiesel.
'Die Mineralölwirtschaft steht auch weiterhin zu Super E10. Bis zum Ende des Jahres 2011 wird mit Super E10 der für den Verbraucher preisgünstigste Ottokraftstoff flächendeckend in Deutschland angeboten', so Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes. 'Super E10 enthält nur Ethanol, das nach strengen Nachhaltigkeitskriterien erzeugt wurde'“
Das BMU-Faltblatt 'Gute Gründe für mehr Bio im Benzin' steht auf der Homepage des MWV (www.mwv.de) zum Download zur Verfügung.
Donnerstag, 03.11.2011
Sparkassen und Esso schließen erste bundesweite Kooperation zum kontaktlosen Bezahlen
Kunden zahlen zukünftig an 1.100 Esso Stationen einfach durch Auflegen der SparkassenCard
Die Sparkassen und Esso Deutschland haben gestern die erste bundesweite Kooperation zum kontaktlosen Bezahlen mit girocards der deutschen Kreditwirtschaft geschlossen. Ziel der Kooperation ist, Sparkassenkunden an allen 1.100 Esso Tankstellen in Zukunft das schnellere und innovative kontaktlose Bezahlen anbieten zu können. Dabei wird die Karte zukünftig nur an das Terminal gehalten und nicht mehr wie bisher ins Terminal gesteckt. Selbstverständlich gelten für diese kontaktlosen Zahlungen die gleichen hohen Sicherheitsstandards wie bei allen Kartenzahlverfahren der deutschen Kreditwirtschaft.
(Foto: Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), und Gernot Kalkoffen von Esso demonstrieren, wie einfach für die Kunden an Esso-Stationen das kontaktlose Bezahlen mit der GiroCard zukünftig sein wird)
Bei kontaktlosen Kartenzahlungen unter 20 € wird die Karte nicht mehr in das Terminal eingeführt, sondern es reicht das Heranführen bzw. Auflegen der Karte. Damit kann die Transaktion in weniger als einer Sekunde durchgeführt werden. Das ist um ein Vielfaches schneller als Bargeldzahlungen und etablierte Kartenzahlungen. Dadurch verkürzen sich die Wartezeiten an der Kasse.
Akzeptiert werden an den Esso Tankstellen im Normalfall alle 93 Millionen girocards der deutschen Kreditwirtschaft. Die meisten Bundesbürger über 18 Jahren besitzen eine girocard. Grundsätzlich können alle girocards, die mit der notwendigen NFC-Technik (Near-Field-Communication) ausgestattet sind, später an Esso Tankstellen zum kontaktlosen Bezahlen eingesetzt werden. Der Roll-out der neuen Akzeptanzterminals wird im April 2012 zunächst an den rund 60 Esso Stationen in der Region Hannover-Wolfsburg-Braunschweig beginnen und bis Ende 2012 bundesweit abgeschlossen sein.
Die Sparkassen geben bis April 2012 über eine Million SparkassenCards aus, die sowohl für alle bisher etablierten Zahlverfahren als auch für kontaktlose Zahlungen genutzt werden können. Ab Mitte des nächsten Jahres werden sukzessive alle 45 Millionen SparkassenCards mit der innovativen NFC-Technik ausgestattet.
Über die gemeinsame Einführung des kontaktlosen Bezahlens hinaus haben die Sparkassen und die ESSO Deutschland vereinbart, gemeinsame verkaufsfördernde Aktionen in den kommenden Jahren durchzuführen, bei denen Kunden beider Firmen mehrmals im Jahr einen besonderen Vorteil genießen können. Weder Netzel noch Kalkoffen wollten aus Wettbewerbsgründen zum jetzigen Zeitpunkt Einzelheiten nennen (Quelle und Foto: DGSV).
Mittwoch, 02.11.2011
Österreich: Spritpreisrechner nun auch über eine neue Mobile Web-App ansteuerbar
Zahlreiche zusätzliche Mobil-Funktionen werden täglich von 40.000 bis 50.000 Autofahrern genutzt
Seit mehr als zwei Monaten ist der er von der E-Control auf Initiative des Wirtschaftsministeriums betriebene Spritpreisrechner online und wird täglich von rund 40.000 bis 50.000 Verbrauchern genutzt. Damit auch die Autofahrer unterwegs einen optimalen Zugriff auf die Spritpreisdatenbank erhalten, hat die E-Control jetzt eine offizielle Web-App für Smartphones eingerichtet.

Verbraucher, die jetzt über ihr Smartphone die Adresse www.spritpreisrechner.at aufrufen, landen automatisch in der neuen Spritpreisrechner Web-App, die über das herkömmliche Werbformat hinaus zusätzliche mobile Features und Möglichkeiten bietet: So kann der Benutzer der Web-App hier beispielsweise seine Favoriten abspeichern. Für die Suchabfrage für seine Wohnadresse, das Büro oder andere häufig besuchte Standorte, muss damit nicht mehr jedes Mal die Adresse neu in die Eingabezeile getippt werden, sondern die Abfrage kann mit einem Klick auf den abgespeicherten Namen des Favoriten ausgelöst werden. Dabei ist die Anzahl der abgespeicherten Favoriten beliebig.
Mit Smartphones, die über eine eigene Positionsfunktion verfügen, beispielsweise über GPS, kann eine Abfrage mit der Web-App nun auch ganz ohne Eingabe einer Adresse erfolgen. Mit einem Klick auf "In der Nähe" bekommt der User sofort die zehn nächsten Tankstellen in seiner Umgebung angezeigt, mit den Preisen der günstigsten fünf. Bequem ist die Spritpreissuche über die neue App auch deswegen, weil in der Voreinstellung Abfragen grundsätzlich nach Diesel oder nach Super definiert werden können, oder weil dort gewählt wird, ob die Ansicht als Karte oder als Liste angezeigt wird( Foto: Energie-Control Austria ).
Sonntag, 30.10.2011
Spaghettissimo: Pasta-Genuss in Rekordzeit sorgt für zufriedene Kunden und attraktive Zusatzeinnahmen
Seit über einem Jahr bewährt sich der neue MARCO Pasta-Kochautomat als Tischgerät an Tankstellen, in Bistros, Backshops und Cafeterien
Leckere Pasta-Gerichte in nur 90 Sekunden? Die neue Generation Maccheroni-Kochautomaten der Liechtensteiner Spaghettissimo International AG erledigt diese Aufgabe spielend. Und das sogar 35-mal in der Stunde und 24 Stunden am Tag. Sehr flexibel zeigt sich das Unternehmen, wenn es darum geht, Kosten und Nutzen für den Kunden nicht nur transparent zu gestalten, sondern auch individuell an die Erfordernisse des Kunden anzupassen. Zum Beispiel kann man die vielseitig einsetzbaren Automaten nicht nur kaufen, sondern auch mieten, finanzieren oder sogar leasen.
Angefangen hat alles mit der Idee von einer Spaghettimaschine. Nachdem Investoren für das Vorhaben begeistert werden konnten, wurde die Entwicklung immer weiter vorangetrieben. Pasta und Saucen wurden kreiert und ständig perfektioniert. Seit den 90er Jahren ist die Spaghettissimo International AG mit dem Kochautomaten der ersten Generation am Markt. Nun ist mit dem Tischgerät „Marco“ die neue Generation eingeführt und bereits seit 2009 testweise im Einsatz. Seit einem Jahr wird der Tischautomat seriell produziert, sodass die Kosten gesenkt werden. Das Konzept der „Pasta to go“ ist bestechend einfach: Der Automat kocht hochwertige Hartweizen-Maccheroni portionsweise und frisch auf Knopfdruck. Anschließend wird die heiße Pasta in einem speziellen Becher mit Deckel mit der kalten Sauce vermischt. So entsteht im Handumdrehen ein verzehrfertiges Nudelgericht von 280 bis 300g, je nach gewählter Sauce. Derzeit stehen die eigens produzierten Spezialsaucen in folgenden Geschmacksrichtungen zur Auswahl: Napoli, Basilikum, Arrabiata, Pesto Genovese, Bolognese, Gorgonzola und Carbonara.

(Foto: Der Pasta-Automat hat als Tischgerät ein Gewicht von 130 kg und benötigt nur Frisch- und Abwasseranschluss sowie eine Versorgung mit 240V-Normalstrom. So läßt er sich gutsichtbar und doch platzsparend in die Shop-Theke integrieren)
Jürgen Röpke, Geschäftsführer der Spaghettissimo International AG, erläutert: „Dadurch ist unser Pasta-Kochautomat an fast allen Orten aufzustellen und gut einsetzbar, wie zum Beispiel in Tankstellen-/Convenience-Shops, Bistros, in Hostels, Krankenhäusern, Schulen oder Bahnhöfen. Möglich ist auch ein Frischwasser- und ein Abwasseranschluss an Kanistern, der sogar den mobilen Einsatz ermöglicht.“

(Foto: Klare Kalkulationsmöglichkeiten machen „Marco“ ebenso attraktiv wie das besonders einfache Handling)
Der Automat ist selbstreinigend, die Ausgabemenge ist immer die gleiche, die Saucen sind speziell hergestellt, einzeln verpackt und ungekühlt lange haltbar, der Stromverbrauch ist niedrig, und es bleiben keinerlei Reste, die entsorgt werden müssten. „Für den Einsatz unseres Pasta-Kochautomaten benötigen Sie keine Küchenkonzession und keinen Koch. Und trotzdem können Sie schnell und einfach schmackhafte und frische Nudelgerichte servieren“, hebt Jürgen Röpke einen großen Vorteil hervor. Für Wartung und technischen Service sorgt ein europaweites Netz an Partnern der Spaghettissimo International AG, die zukünftig Kartoffel- und Reisgerichte mit in ihr Programm aufnehmen will.
Freitag, 28.10.2011
Kfz-Gewerbe: Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) kritisiert Rabattschleuderei bei Neuwagen
Angesichts der aktuellen Marktkonstellation mit zum Teil langen Lieferzeiten sieht Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), die Rabattschleuderei bei stark gefragten Neuwagen kritisch
Auf der ZDK-Bundestagung am 24. Oktober in Düsseldorf machte er diesen Umstand als einen Grund für die nach wie vor unbefriedigende Renditesituation im Kfz-Gewerbe aus. Vor allem diverse Internetbörsen würden für diese Art von Bauernfängerei genutzt, weil das günstig angepriesene Fahrzeug auf Nachfrage oft nicht mehr verfügbar sei.
Örtliche Händler würden dann mit solch irrealen Konkurrenzangeboten konfrontiert und seien nicht selten gezwungen, darauf einzugehen, um den Kunden nicht zu verlieren oder einen potenziellen neuen Service-Kunden zu gewinnen. „Im Ergebnis wird so auch eigentlich vernünftigen Händlern der durchschnittliche Bruttogewinn in der Kostenstelle Neuwagen vermasselt“, sagte Rademacher. Zusammen mit den Automobilherstellern müssten Regelungen geschaffen werden, die Leistungen eines Händlers, wie die Ausstellung des Fahrzeugs, Kundenberatung und Probefahrt, angemessen zu berücksichtigen.
„Jeder Hersteller, der nur etwas auf sich und seine Marke hält, darf es nicht zulassen, dass seine Produkte im Internet verramscht werden“, sagte Rademacher. Dadurch würde nicht nur das Image ramponiert, sondern auch die für einen nachhaltigen Absatzerfolg unverzichtbare stationäre Vertriebsorganisation finanziell unterminiert.
Österreich: OMV und ARBÖ starten Kooperation mit attraktiven Angeboten für alle ARBÖ-MasterCard-Besitzer
Rund 230 OMV-Stationen bieten ARBÖ-Mitgliedern Vergünstigungen
Durch die in diesen Tagen begonnene Kooperation von OMV und ARBÖ erhalten ARBÖ-Mitglieder ab sofort bei jedem Einkauf an gekennzeichneten OMV-Tankstellen eine ganze Reihe von attraktiven Vergünstigungen - vom 3 Cent-Tankrabatt pro Liter über Ermäßigungen auf Autowäschen, Shop- und Gastro-Produkte, bis hin zum Gratiskaffee. Einzige Voraussetzung ist die Bezahlung mit der ARBÖ-MasterCard. Die Rabatte werden an der Kasse sofort berücksichtigt. Insgesamt nehmen 230 OMV-Tankstellen an dieser Kooperation teil.
Dienstag, 25.10.2011
Wasseraufbereitung - AquaX²-Filtersystem erhält Innovations-Preis der Equip Auto 2011
Den WashTec Ingenieuren ist es gelungen, den Stromverbrauch des Rückgewinnungssystems um mehr als 75 Prozent zu senken
AquaX², die neueste Entwicklungsstufe des WashTec Wasser-Rückgewinnungssystems AquaX, ist auf der diesjährigen „Equip Auto“ in Paris mit dem Innovations- Sonderpreis der Messe ausgezeichnet worden. Als „herausragend“ bewertete das aus 80 internationalen Fachjournalisten zusammengesetzte Vergabe-Gremium in seiner Begründung die extrem hohe Wasser-Rückgewinnungsquote sowie den niedrigen Energiebedarf der AquaX². Die Filteranlage bereitet bis zu 90 Prozent des Brauchwassers einer Portalwaschanlage wieder auf und benötigt hierfür nur noch ein Viertel der Menge Stromenergie, die für das Betreiben des Vorgängermodells AquaX notwendig war. Außerdem kann das innovative Filtersystem auch in zweiter Generation vollkommen chemiefrei und damit besonders umweltfreundlich arbeiten, was ebenfalls in die Bewertung der Fach-Jury mit einfloss. Im Rahmen der Equip Auto 2011 – der französischen Leitmesse der Automobil-Zulieferindustrie – wurden insgesamt vier Produktinnovationen unterschiedlicher Bereiche mit einem Sonderpreis der Messe ausgezeichnet.

(Foto: Zufriedene Gesichter am WashTec Messestand der Equip Auto 2011 nach dem Erhalt des Top-Innovation von Innovations-Preises für das Wasseraufbereitungssystem AquaX²)
Hintergrund AquaX²
Mit AquaX², der konsequenten Weiterentwicklung des patentierten Brauchwasser-Filtersystems für Portalwaschanlagen, trägt WashTec nicht nur zu maximalen Wasserrückgewinnungsquoten, sondern auch zur höchstmöglichen Schonung von Energieressourcen bei. Durch gezielte Optimierungen, wie insbesondere die Umstellung auf eine elektronische Steuerung und Regelung der Pumpen, ist es nach Herstellerangaben den WashTec Ingenieuren gelungen, den Stromverbrauch des Rückgewinnungssystems um mehr als 75 Prozent zu senken. Vor dem Hintergrund, dass Filtersysteme den größten Energiebedarf innerhalb der maschinellen Fahrzeugwäsche aufweisen, kann durch die Optimierungen auch der Gesamtstromverbrauch einer Portalwaschanlage erheblich reduziert werden, erläutert WashTec. Das Ergebnis dieser Einsparung spiegele sich nicht “nur“ in einer deutlich verbesserten Ökobilanz, sondern schließlich auch in einer spürbaren Senkung der Betriebskosten wider.
Das Erfolgsgeheimnis der AquaX²:
Im Gegensatz zu herkömmlichen Wasserrück-gewinnungssystemen mit ungeregelter Steuerung arbeiten die Pumpen der neuen Filteranlage bedarfsangepasst. Über eine intelligente Schnittstelle zur Portalwaschanlage erkennt das System die zu reinigende Wassermenge und stimmt die Pumpenleistung hieraufhin ab. Bei geringerem Betrieb etwa werden die Drehzahlen der Aggregate vollautomatisch gedrosselt, wodurch nicht nur der Stromverbrauch reduziert, sondern auch die Lebensdauer der Pumpen erhöht wird. Ein weiterer Effekt der intelligenten Anlagensteuerung ist die verbesserte Wasserqualität. Durch die Möglichkeit der exakten Wasserdruckregulierung können auch die Verwirbelungen innerhalb des Filtersystems präzise reguliert werden. Hierdurch kann verhindert werden, dass Schmutzpartikel ungewollt in den Wasserkreislauf zurückkehren. Schließlich überzeugt die AquaX² auch durch ihre ebenso wartungsfreundliche wie langlebige Technik. In zweiter Generation weist das WashTec Wasserrückgewinnungssystem nämlich nicht nur die per se leichter zu überholenden elektronischen Steuerungselemente, sondern insgesamt auch weniger und noch klarer strukturierte Bauteile auf. Neben einer Senkung der Betriebskosten zahlt sich dieser Fortschritt für den Waschanlagenbetreiber in Form einer noch höheren Zuverlässigkeit und damit auch in einer erhöhten Maschinenverfügbarkeit aus, so der Hersteller (Quelle und Fotos: WashTec).
Freitag, 21.10.2011
Wo bitte geht’s zur nächsten Westfalen-Tankstelle?
Kostenlose App mit vielen nützlichen Features steht zum Download im Apple Store und Android Market bereit
Wo bitte finde ich die nächste Westfalen-Tankstelle? An welcher Markant-Station in meiner Nähe ist E10 am günstigsten? Wo gibt es Autogas oder ein Burger King Restaurant? Mit der Westfalen-Tankstellen-App, die nun im Apple Store und im Android Market zum kostenlosen Download bereitsteht, sind diese Fragen rasch beantwortet.
Die neue App zeigt dem Nutzer auf dem Smartphone die Westfalen- und Markant-Tankstellen an, die seinem aktuellem Standort am nächsten sind. Nach Auswahl einer Tankstelle kann er sich zu dieser navigieren lassen. Ob Lkw-Hochleistungszapfsäule oder Waschanlage, Bistro oder Kartenakzeptanz – jedes Angebot von jeder der 260 Tankstellen der Westfalen AG in Nordwestdeutschland lässt sich kinderleicht auffinden. Auch alle Kraftstoffpreise werden aktuell eingestellt. Eine Suche nach Ort, Postleitzahl und Tankstellen-Angebot ist einfach oder kombiniert möglich. Durch eine intuitive Benutzerführung findet der Smartphone-Besitzer rasch die geeigneten Tankstellen für seine Bedürfnisse und kann sie als Favoriten speichern, verspricht das Unternehmen(Quelle und Bild: Westfalen AG).
Lekkerland beliefert Aral für weitere fünf Jahre
Der Convenience-Experte Lekkerland gewinnt die Ausschreibung und liefert ab 2012 auch Tiefkühl-Backwaren und Impulseis
Kaum hat „Tankstelle heute“ den Führungswechsel an der Unternehmensspitze bei Lekkerland gemeldet (Michael Hoffmann übernimmt Vorstandsvorsitz der Lekkerland Gruppe), da kann der neue Chef schon die erste und sehr wichtige Erfolgsmeldung für sich verbuchen: Die Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG und die BP Europa SE verlängern ihre Zusammenarbeit zum April 2012 um weitere fünf Jahre und weiten das Belieferungsvolumen für das Tochterunternehmen der BP Europa SE, die deutsche Aral AG, aus. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die beiden Vertragspartner am vergangenen Freitag.

(Foto: Zukünftig noch häufiger an Aral-Tankstellen zu sehen: Lekkerland-LKW bei der Anlieferung)
Das gelieferte Sortiment von Tabakwaren, Getränken, Süßwaren, Non-Food, Frische und Superfrische wird künftig um Tiefkühlbackwaren sowie andere tiefgekühlte Lebensmittel und Impulseis ergänzt. „Lekkerland entspricht den hohen Qualitätsansprüchen, die Aral an ihre Lieferanten stellt. Die hervorragende Belieferungsleistung, enorme Zuverlässigkeit und die hohe Kompetenz in allen Sortimentsbereichen waren entscheidend für die Verlängerung und Ausweitung unserer Kooperation mit Lekkerland“, so Anja Schreck, Leiterin des Shop-Geschäfts der Aral AG. Lekkerland liefert den circa 1.100 Aral-Stationen mit „Petit Bistro“ künftig alle Sortimentsbereiche gebündelt. Dieses effiziente Lieferkonzept ist besonders kostengünstig und umweltschonend.
Mittwoch, 19.10.2011
VARIUS - die Christ-Portalwaschanlage für die individuelle Autowäsche
Durch die freie Farbwahl der Anlagenverkleidung und des Waschmaterials aus der umfangreichen Farbpalette haben die Autowaschanlagenbetreiber die Möglichkeit, ihre zukünftige Anlage optisch für einen ansprechenden Marktauftritt gestalten zu lassen
Diese neue Portalwaschanlage aus dem Classic-Segment ist für alle Waschbetriebe mit einem monatlichen Waschaufkommen von 400 bis 1.200 Wäschen im Monat geeignet. Bei der Entwicklung dieser neuen Portalwaschanlage wurde auf die besonderen Anforderungen aus dem Bereich der Tankstellen, SB-Waschcenter, Autohäuser, Werkstätten und Fuhrparkservice geachtet.

Die maximale Durchfahrtsbreite im Spiegelbereich beträgt 2.400 mm und ist so besonders für die neuen Fahrzeugformen der SUV und VAN`s geeignet. Die abgestuften Durchfahrtshöhen von 2.100, 2.300, 2.450, 2.550, 2.650 und 2.800 mm garantieren, dass jede Waschhöhe durch die kompakte Anlagenbauweise abgedeckt werden kann.
Das Grundkonzept dieser neuen Waschanlagengeneration erfüllt technisch und optisch die Wünsche eines jeden Betreibers, verspricht der Hersteller. Die Konzeption sei schon heute auf die neuesten Fahrzeugformen und Abmessungen ausgerichtet. Eine überzeugende Trocknungstechnik bildet den sichtbaren Abschluss des Waschvorganges. Die neue moderne Frontansicht bietet eine Vielzahl an Variationen und wird den individuellen Bedürfnissen gerecht.
Durch die freie Farbwahl der Anlagenverkleidung und des Waschmaterials aus der umfangreichen Farbpalette kann diese Anlage optisch für einen ansprechenden Marktauftritt gestaltet werden. Auch die Anlagenrückseite ist vollständig verkleidet, der sanfte Lauf aller Komponenten schafft das erforderliche Verbrauchervertrauen in die installierte Anlagentechnik.

Der stabile Portalgrundrahmen aus 6 mm Stahlblech ist feuerverzinkt und mit einer speziellen Deckschichtlackierung versehen. Anbauteile sind aus hochwertigen Materialien wie Edelstahl und Aluminiumlegierungen und sichern so den Wert dieser Investition für viele Jahre. Die Anlagenleistung und die erforderliche Programmstruktur kann mit dem umfangreichen Zubehörprogramm individuell ausgelegt werden. Optionen wie eine Schaumvorwäsche, Wachsversiegelung, HD-Vorwäsche sichern einen hohen Durchschnittswaschpreis und sorgen so für eine schnelle Rentabilität der Investition.
Die verfügbaren Waschmaterialien der neuesten Generation SENSOTEX+ und SENSOFIL+ schonen den Fahrzeuglack und reinigen effektiv, das weiß Ihr Waschkunde zu schätzen! Die verfügbare Christ - Gelenkeinrichtung wird vom Waschkunden aktiv wahrgenommen und sichert Ihnen Kunden die auf ein hervorragendes Waschergebnis Wert legen.
Nicht nur fürs Auge, auch technisch überzeugend ist das schwenkbare Dachgebläse. Die Konturabtastung arbeitet über Lichtschranken. Nur so ist es möglich, den geringen Abstand zum Fahrzeug einzuhalten. Die komplette Trocknungseinheit aus Aluminium wird motorisch an Front und Heck um 30 Grad geschwenkt. So wird der Luftstrom ohne Leistungsverlust herangeführt. Die Seitentrocknung wird von zwei zusätzlichen Gebläsen bis auf eine Höhe von 1,60 m für einen schnellen Trockenüberlauf unterstützt (Quelle und Foto: Christ AG).
Lekkerland ernennt CSR-Beauftragte
Leonie Effertz koordiniert Aspekte der Nachhaltigkeit, Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft im Unternehmen
Um alle Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility zentral zu koordinieren und voranzutreiben, hat die Lekkerland AG & Co. KG zum 1. Oktober 2011 eine CSR-Beauftragte ernannt: Leonie Effertz (22) ist künftig dafür zuständig, das vielfältige Engagement des Unternehmens zu bündeln und die 2008 entwickelte CSR-Strategie kontinuierlich weiter zu entwickeln.
„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen und Verantwortung für Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft zu übernehmen“, erläutert Kay Schiebur. „Mit der Ernennung einer CSR-Beauftragten setzen wir ein Signal für noch mehr Verbindlichkeit und Transparenz in diesem Bereich und etablieren Corporate Social Responsibility dauerhaft als Eckpfeiler unserer strategischen Ausrichtung.“
Leonie Effertz ist seit August 2008 bei Lekkerland beschäftigt. In dieser Zeit absolvierte sie ein duales Studium im Fach Handelsmanagement mit einer integrierten Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau. (Quelle und Foto www.lekkerland.com).
Dienstag, 18.10.2011
Shell führt Super E10 jetzt in ganz Deutschland ein
Die Shell Deutschland Oil GmbH wird Shell FuelSave Super 95 E10 jetzt an allen Stationen im Netz anbieten
„
Binnen der nächsten Tage werden wir den Super-Kraftstoff auch an jenen Stationen im Norden und Westen Deutschlands einführen, die E10 bislang nicht im Angebot hatten“, sagt der Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Jörg Wienke.
Auf Wunsch der Kunden führt Shell mit der flächendeckenden Einführung von Shell FuelSave Super 95 mit bis zu zehn Prozent Bioethanol gleichzeitg auch wieder an allen Stationen das „alte“ Shell Super 95 mit einer Bioethanol-Beimischung von maximal 5 Prozent ein. Für Autos, die herstellerseitig auf mindestens 98 Oktan ausgelegt sind, bietet Shell seinen Premiumkraftstoff Shell V-Power Racing mit 100 Oktan an. „Damit haben wir dann wieder ein einheitliches Angebot an unseren 2200 Shell Stationen im deutschen Netz“, sagt Wienke.
Fast alle Neuwagen, und über 90 Prozent aller Benziner im Bestand können heute schon bis zu zehn Prozent Bioethanol- Beimischung vertragen. Es gibt jedoch kaum Autos, die reines Ethanol oder reinen Biodiesel tanken können. Deswegen sind Beimischungen zu herkömmlichen Kraftstoffen wie Super E10 die einzige alternative Kraftstoffoption, um heutige Kraftstoffe sinnvoll zu ergänzen.
Der ADAC begrüßt, dass Shell nunmehr wieder an allen Tankstellen einen E5-Kraftstoff in Super-Qualität anbietet sowie die flächendeckende Einführung von E10-Kraftstoffen. Entscheidend ist, dass der Verbraucher die Wahl zwischen vergleichbaren Kraftstoffqualitäten und -preisen hat. ADAC-Präsident Peter Meyer: „Biokraftstoffe sind für die nähere Zukunft eine wichtige Option, den Kraftstoffmix zu diversifizieren und Treibhausgase zu reduzieren, wenn sie nachhaltig hergestellt werden und technisch verträglich sind.“
Nach Einführung von E10 im Süden und Osten Deutschlands im ersten Quartal des laufenden Jahres hatte Shell den weiteren Rollout mangels Akzeptanz der Kunden zunächst gestoppt. In den letzten Wochen haben wir eine Stabilisierung der Nachfrage festgestellt, die uns letztlich bewogen hat, E10 auch im Rest der Republik einzuführen, erklärt Wienke. Denn: „Shell FuelSave Super 95 E10 ist ein hochwertiges Produkt, von dessen Qualität und Verträglichkeit wir gerade auch mit Blick auf die langfristige Nutzung überzeugt sind“, sagt Wienke.
Dem ADAC liegt kein einziger belegbarer Fall vor, in welchem ein für E10 freigegebenes Fahrzeug einen Schaden erlitten hätte. Auch bei der Deutschen Familienversicherung, mit der Shell seit dem Frühjahr eine E10 Versicherung anbietet, hat es bislang noch keinen Schaden gegeben, der auf eine Betankung mit E10 zurückzuführen ist. Und: „Allein bei Shell tanken seit Einführung täglich 100.000 Kunden E10 - ohne irgendwelche Reklamationen“, sagt Wienke (Quelle: Shell.de).



Seit über einem Jahr bewährt sich der neue MARCO Pasta-Kochautomat als Tischgerät an Tankstellen, in Bistros, Backshops und Cafeterien
Die neue Generation des Pasta-Kochautomaten funktioniert nun auch mit Münzeinwurf. Das macht Take-away- und Snack-Geschäfte so einfach wie nie: Der Kunde kauft Becher und Münze und wählt seine Lieblings-Sauce. Danach bereitet er seinen leckeren, gesunden Snack per Münzeinwurf selbst zu: Sauce in den Becher füllen, Münze einwerfen und schon startet der Kochprozess. Nach nur 90 Sekunden ist die Pasta al dente. Durch das anschließende Schütteln des Bechers werden Pasta und Sauce vermengt.
Durch die freie Farbwahl der Anlagenverkleidung und des Waschmaterials aus der umfangreichen Farbpalette haben die Autowaschanlagenbetreiber die Möglichkeit, ihre zukünftige Anlage optisch für einen ansprechenden Marktauftritt gestalten zu lassen




